Anlegerschutz bei der DKB AG nach MiFID
1. Was ist MiFID?
MiFID ist die Abkürzung für „Markets in Financial Instruments Directive“, eine Richtlinie der Europäischen Union über Märkte für Finanzinstrumente. Sie trat am 1. November 2007 in Kraft. Mit dieser Richtlinie werden vorrangig zwei Ziele verfolgt:
- Stärkung des Wettbewerbs zwischen Wertpapierdienstleistungsunternehmen
- Stärkung des Anlegerschutzes
durch mehr Transparenz und die Harmonisierung der Finanzmärkte in Europa.
Zusätzliche Informationen finden Sie in der Broschüre „Kundeninformation zu Geschäften in Wertpapieren und weiteren Finanzinstrumenten“, die wir Ihnen im Internet-Banking unter dem Menüpunkt "Produkte und Bedingungen" zur Verfügung stellen.
2. Was ändert sich für mich durch MiFID?
Die Liste der zulässigen Börsenplätze wurde im Internet-Banking um den Börsenplatz „Best Execution“ erweitert.
Darüber hinaus erhalten Sie in der Auftragsmaske in Ihrem Internet-Banking einen Hinweis, falls Ihre Ordererteilung von den bei uns hinterlegten Informationen gemäß § 31 WpHG (z. B. Risikoklasse, Erfahrungen, Kenntnisse) abweicht.
Sie haben trotzdem die Möglichkeit, die Order aufzugeben. Unter dem Menüpunkt „Persönliche Daten“ können Sie Änderungen Ihrer Risikoklasse bzw. Ihrer Anlageerfahrungen vornehmen.
3. Was bedeutet "Best Execution"?
Sie wählen den Börsenplatz "Best Execution“. Das bedeutet für Sie:
Für Ihre Order wird der bestmögliche Börsenplatz auf Grundlage eines standardisierten Verfahrens bestimmt. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unseren Allgemeinen Grundsätze der Auftragsausführung.
