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Ein Platz an der Sonne

Im Gespräch: Dr. Manfred Möller, Vorstand der APV Samtens und DKB-Kundenbetreuer Horst Haase

Schon früh erkannte Dr. Manfred Möller, dass in der Landwirtschaft der Trend zu größeren Agrargesellschaften geht. Eine wichtige Erkenntnis, dank der er und die APV Samtens auf die richtigen Strategien setzten und diese über die Jahre sorgfältig durchführten. Beispielhaft entstand eine Win-win-Situation für alle Beteiligten, die zudem für positive Stimmung und starken Zusammenhalt sorgt.

Dr. Manfred Möller ist das Gesicht der Agrar-Produktions- und Vertriebsgemeinschaft Samtens/Rügen e.G oder kürzer gesagt, der APV Samtens. Dabei strahlt heute nicht nur die Sonne über der schönen Insel Rügen, sondern auch sein Gesichtsausdruck. Denn man hat alles richtig gemacht und so sorgt heute die Photovoltaik-Anlage für grünen Strom, wächst das Korn und rattert die Ölmühle munter vor sich hin. Eine Erfolgsgeschichte, die auf einem gut überlegten Fundament aufbaut, welches vor knapp drei Jahrzehnten gelegt wurde. Damals entschloss sich Dr. Manfred Möller gemeinsam mit Rico Remien aus einer LPG die APV Samtens aufzubauen. Die beiden Gesellschafter sorgten konsequent dafür, dass mit dem nötigen Bedacht investiert wurde, um darauf mit mehr Mitarbeitern und größerem Angebot die jeweiligen Stückkosten zu reduzieren und letztlich den Gewinn zu steigern.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen, denn von den 2.451 ha Ackerland der APV Samtens, was etwa 3500 Fußballfeldern entspricht, befindet sich mehr als ein Drittel bereits in eigener Hand und von den 797 ha Grünland sind bereits 173 ha Eigentum. Hinzu kommen 587 Milchkühe sowie eine neue leistungsstarke Photovoltaik-Anlage mit 111 kWp, welche für eine weitere Reduktion der Energiekosten sorgt. Vor allem ist man stolz auf die Ölmühle und natürlich über jeden der 41 Mitarbeiter, weil in jedem Einzelnen das unersetzliche Spezialwissen der APV liegt. „Beste Voraussetzungen“, erläutert Dr. Manfred Möller, „mit denen wir bisher den zum Teil niedrigen landwirtschaftlichen Absatzpreisen erfolgreich begegnet sind“. Er lächelt zufrieden und deutet über die weiten Felder, um anzufügen, dass man durch die unterschiedlichen Standbeine das Risiko von einem einzigen Angebotszweig abhängig zu sein, intelligent minimiert hat. In diesem Zusammenhang wurden auch die Betriebszweige Milchproduktion, Photovoltaik und Biogas besonders ausgebaut. „Zudem wird der angebaute Raps zum Teil über die eigene Ölmühle verarbeitet und selbstvermarktet“, erläutert Dr. Manfred Möller selbstbewusst, um sogleich darauf hinzuweisen, dass die damit verbundenen überschüssigen Energien gewinnbringend in den Stromkreislauf eingespeist werden. Auch, so betont er, ist die frühzeitige Nachwuchsarbeit ein besonderes Anliegen, um Mitarbeiter langfristig aufzubauen und im Unternehmen zu halten.

Bei der APV Samtens wird der Bereich Vermarktung groß geschrieben, daher gibt es den Rügener Landhandel wie auch einen eigenen Hofladen, in dem etwa das mehrfach ausgezeichnete Rügener Rapsöl wie auch Futtermittel für Landwirte oder Züchter verkauft werden. Außerdem entsteht derart das wichtige Wir-Gefühl der hier Beschäftigten und zugleich der soziale Kontakt zur gesamten Region. Letzteres ist Dr. Manfred Möller wichtig, genauso wie die langfristige Zusammenarbeit mit der DKB.

„Wir sind mit der DKB von Anfang an gut gefahren, denn deren Betreuer kommen vom Fach, halten den persönlichen Kontakt und verstehen unsere Probleme und Wünsche bestens. Über die Jahre haben sich die gemeinsam entwickelten Ansätze und Strategien für uns bestens bewährt.“

Dr. Manfred Möller, Vorstand der APV Samtens

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