Das Wichtigste in Kürze:
Zahlreiche Stromanbieter haben ihre Preise zum 1. Februar reduziert.
Am 10. März ist der nächste Termin für Einkommensteuer-Vorauszahlungen.
Der Frühjahrsanfang bietet eine gute Gelegenheit für einen Finanz-Frühjahrsputz.
Strompreisanpassungen ab Februar
Strompreisanpassungen ab Februar
Zahlreiche Stromanbieter haben ihre Preise zum 1. Februar angepasst. Bei vielen Kund*innen sinkt der Strompreis – wie stark, hängt vom Tarif und vom Verbrauch ab. Als Gründe nennen die Anbieter unter anderem gesunkene Beschaffungskosten sowie geringere Netzentgelte. Zu den Energieanbietern, die Anfang Februar Strompreisanpassungen vorgenommen haben, gehören:
die Stadtwerke München,
die Oberhessischen Versorgungsbetriebe (OVAG),
die Stadtwerke Schwerin,
EWE,
die Stadtwerke Frankfurt (Oder),
die Stadtwerke Ahlen,
GEW Wilhelmshaven und
die Stadtwerke Bayreuth.
Einkommensteuer-Vorauszahlung im ersten Quartal
Einkommensteuer-Vorauszahlung im ersten Quartal
Als Selbstständige*r oder Gewerbetreibende*r musst du eine Einkommensteuer-Vorauszahlungen leisten, wenn das Finanzamt dies festgesetzt hat. Der Grundfreibetrag liegt 2026 bei 12.348 Euro – bis zu diesem Betrag bleibt das Existenzminimum steuerfrei. Er ist aber nicht das alleinige Kriterium dafür, ob Vorauszahlungen festgesetzt werden. Entscheidend ist, ob das Finanzamt nach deiner steuerlichen Situation regelmäßige Vorauszahlungen anordnet – zum Beispiel nach einer Nachzahlung im letzten Steuerbescheid. Auch Arbeitnehmer*innen können Vorauszahlungen zahlen müssen, wenn sie regelmäßig Steuern nachzahlen.
Die Vorauszahlungen sind vierteljährlich zu leisten. Der Stichtag für das erste Quartal ist Dienstag, der 10. März. Da die Finanzämter keine Zahlungsaufforderung vor den Stichtagen versenden, ist es wichtig, dass du dir diesen Termin notierst, um keinen Säumniszuschlag zu riskieren.
Neue Versicherungskennzeichen für Mofas und E-Scooter
Neue Versicherungskennzeichen für Mofas und E-Scooter
Für Mofas, Mopeds, Roller und Elektroroller mit Versicherungskennzeichen beginnt am 1. März 2026 ein neues Versicherungsjahr. Dann muss das Kennzeichen gewechselt werden: von Grün auf Schwarz. Wer ohne gültiges Kennzeichen fährt, ist ohne Versicherungsschutz unterwegs und riskiert erhebliche Kosten im Schadenfall. Laut ADAC sind die Versicherungskennzeichen für die Kfz-Haftpflicht je nach Versicherung ab rund 45 Euro erhältlich. Mit Teilkaskoversicherung liegen die Tarife in der Regel zwischen 80 und 100 Euro.
Beginn des Wahljahres
Beginn des Wahljahres
In 5 Bundesländern stehen dieses Jahr Landtagswahlen an. Den Auftakt macht Baden-Württemberg am 8. März. Danach sind die Menschen in Rheinland-Pfalz am 22. März aufgerufen, ihre Stimmen abzugeben und damit ebenfalls einen neuen Landtag zu bestimmen.
Digitaler Schufa-Score
Digitaler Schufa-Score
Ab Ende März will die Schufa ihren neuen, vereinfachten Score ausrollen – und Verbraucher*innen sollen ihn kostenfrei digital einsehen können. Voraussetzung dafür ist ein persönlicher Schufa-Account mit einmaliger Identifizierung.
Ziel der Reform: Statt sehr vieler Einzelmerkmale sollen nur noch zwölf nachvollziehbare Kriterien in die Bewertung einfließen, damit sich die Bonität transparenter erklären lässt.
Der Frühling kündigt sich an
Der Frühling kündigt sich an
So langsam nimmt der Winter Abschied und wärmeres Wetter ist in Sicht. Der Frühlingsanfang am 20. März ist ein praktischer Anlass für einen finanziellen Frühjahrsputz. Drei schnell umsetzbare Tipps für deinen Finanzcheck im Frühling:
1. Abos und Verträge prüfen: Was läuft noch, was kann weg?
2. Versicherungen sichten: Passt die Selbstbeteiligung noch, gibt es Doppelungen?
3. Sparziele aktualisieren: Plane deine Rücklagen für Urlaub, Reparaturen und Steuern realistisch ein.
Start der Sommerzeit
Start der Sommerzeit
Am Sonntag, dem 29. März, wird die Uhr in der Nacht von 2 Uhr auf 3 Uhr vorgestellt. Ursprünglich wurde diese Zeitumstellung eingeführt, um Energie zu sparen, da das Tageslicht am Abend besser genutzt werden sollte. Heute ist der tatsächliche Nutzen jedoch umstritten, sodass innerhalb der EU weiterhin über eine mögliche Abschaffung der Zeitumstellung diskutiert wird.


