Das Wichtigste in Kürze:
Strengere Regeln für Umweltwerbung: Ab dem 27. September gelten neue Vorgaben für Begriffe wie „grün“, „umweltfreundlich“ oder „öko“. Unternehmen dürfen solche Aussagen nicht einfach ohne ausreichenden Nachweis verwenden.
Neue Hinweise zu Garantie und Gewährleistung: Ab dem 27. September gibt es neue Hinweise beim Einkaufen. Sie sollen dir zeigen, welche Rechte du hast, wenn ein Produkt einen Mangel hat – und welche zusätzliche Garantie der Hersteller bietet.
Mehr Geld in der Zeitarbeit: Ab dem 1. September steigt die Lohnuntergrenze in der Zeitarbeit von 14,96 Euro auf 15,33 Euro brutto pro Stunde.
Neue Möglichkeiten bei der Steuerberatung: Ab dem 1. September gelten neue Regeln. Sie sollen es in einigen Fällen einfacher machen, Hilfe bei Steuerfragen zu bekommen.
Start ins Berufsleben: Für viele junge Menschen beginnt im September die Ausbildung oder ein duales Studium. Mit dem ersten regelmäßigen Gehalt lohnt es sich, die eigenen Finanzen von Anfang an gut zu organisieren.
Strengere Regeln gegen Greenwashing
Was bedeutet das für dich?
Umweltversprechen sollen verlässlicher werden. Trotzdem lohnt es sich, beim Einkaufen genau hinzusehen. Achte darauf, was ein Unternehmen konkret verspricht und ob es dafür einen nachvollziehbaren Nachweis gibt. Bekannte Kennzeichnungen wie der Blaue Engel oder das EU Ecolabel können dir bei der Orientierung helfen.
Neue Kennzeichnungen beim Einkaufen
Gut zu wissen:
Gewährleistung und Garantie sind nicht dasselbe. Wenn ein Produkt einen Mangel hat, hast du gesetzliche Rechte gegenüber dem Verkäufer. Bei Waren gilt die gesetzliche Gewährleistung in Deutschland grundsätzlich zwei Jahre.
Eine Garantie ist dagegen eine zusätzliche, freiwillige Leistung. Was sie genau abdeckt und wie lange sie gilt, steht in den Garantiebedingungen.
Die neuen Hinweise sollen dir helfen, beides leichter auseinanderzuhalten. Sie gelten beim Einkauf im Geschäft und online.
Mehr Geld in der Zeitarbeit
Was bedeutet das für dich?
Wirst du bisher nach der niedrigeren Lohnuntergrenze bezahlt, muss dein Stundenlohn ab September steigen. Du musst die Erhöhung nicht selbst beantragen.
Einfachere Hilfe bei Steuerfragen
Was bedeutet das für dich?
An deinen Steuern selbst ändert sich dadurch nichts. Die neuen Regeln können aber dafür sorgen, dass du leichter Hilfe bei Steuerfragen bekommst.
Ausbildungsstart: So planst du dein erstes Gehalt
Gut zu wissen:
Mit dem Ausbildungsstart können sich auch bei anderen Geldthemen Fragen ergeben: Bekommst du weiterhin Kindergeld? Wie bist du krankenversichert? Welche Versicherungen brauchst du wirklich? Und lohnt sich eine Steuererklärung?
Es lohnt sich, diese Fragen einmal in Ruhe zu prüfen. So weißt du, was dir zusteht und welche Ausgaben wirklich nötig sind.


