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Internationale Schule im Hamburger Umland

Wenn Gabriele Gramann den Campus besucht, ist sie stolz. Der ISC ist das erste eigene Schulprojekt des Vereins WABE, dessen geschäftsführender Vorstand sie ist. Die Schule sollte ein klarer Gegensatz zu den bestehenden Schulen in der Metropolregion Hamburg sein – für Eltern, die eine zeitgemäße und inspirierende Lernatmosphäre für ihre Kinder suchen.

Privatschule für Kinder aus internationalen Familien

Gemeinsam mit Schulleiter Wayne May konzentriert sich Gabriele Gramann auf internationale Familien, die sich im Auftrag global agierender Unternehmen oder Behörden für einige Zeit in Deutschland aufhalten. Im Fokus haben sie aber auch deutsche Familien, die ihren Kindern früh den Kontakt zu unterschiedlichen Fremdsprachen ermöglichen wollen.

Unterrichtssprache ist Englisch. Die deutsche Sprache lernen die Schüler ergänzend in kleinen Gruppen, die den unterschiedlichen Sprachniveaus entsprechen.

Schulprojekt mit innovativem Lernkonzept

Nicht nur die vielen Sprachen machen die Internationale Schule so besonders. Es ist auch das Lernkonzept. 2er-Teams aus einem Lehrer und einem Erzieher betreuen kleine Klassen. Das Lernen ist jahres- und fachübergreifend organisiert.

Die Inhalte nehmen die ganze Welt in den Blickpunkt, erfordern Projektarbeit und viel eigenverantwortliches Handeln. Natürlich sollen die Kinder Wissen aufbauen. Sie sollen aber vor allem Kreativität und Neugier entwickeln und sich selbst die Fragen beantworten, die sie beschäftigen. Selbst forschen und aus Erfahrungen lernen. Lehrer und Erzieher begleiten den Lernprozess als Coaches – mit dem Ziel, ihre Schützlinge zu sozial kompetenten sowie eigenverantwortlich und flexibel handelnden Menschen zu entwickeln.

Komplexe Finanzierung ermöglichte die Schul-Neugründung

Eine internationale Schule mit aufwändigem Lernkonzept – das ist nichts Alltägliches. Auch die Finanzierung hatte es in sich. 12 Millionen Euro hat der Verein für den Bau des Schulgebäudes inklusive der Außenanlagen sowie für die Startphase der Schule investiert.

Aber mit Schulneugründungen kennt sich die DKB aus. Viel fachliches Know-how floss deshalb in das WABE-Projekt. Mit Schulleiter Wayne May konnte Gabriele Gramann ebenfalls viel Erfahrung in das Schulprojekt holen. Viele Jahre hat er an internationalen Schulen im In- und Ausland gearbeitet. Zuletzt verbrachte der Amerikaner 17 Jahre an der International School Frankfurt. Jetzt lebt er in Tornesch – einer kleinen Stadt im Kreis Pinneberg – und pendelt so täglich zwischen der großen weiten Welt in seiner Schule und dem beschaulichen norddeutschen Leben in seiner Wahlheimat.

Internationale Schule für 300 Kinder

WABE agiert seit 2001 als Träger der Kinder- und Jugendhilfe und betreibt vor allem Kindertagesstätten in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. 26 Einrichtungen mit 3.500 Kindern und 625 Mitarbeitern sind es inzwischen.

Seit einigen Jahren baut der Verein seine internationalen Aktivitäten aus und betreibt auch Kindertagesstätten im Ausland. Die Kleinen werden groß. Irgendwie logisch, dass eine internationale Schule her musste – übrigens für 300 Schüler und mit 40 Internatsplätzen.

“Die DKB hat einfach sehr viel Erfahrung in der Finanzierung von Bildungsprojekten. Das haben wir schon bei zahlreichen Kita-Gründungen erlebt, die wir gemeinsam auf den Weg gebracht haben. Die Schulgründung samt Grundstückskauf, Immobilienfinanzierung und Wartefristfinanzierung war für uns als Verein ein riesiges Projekt. Die DKB hat das wie gewohnt routiniert und geräuschlos abgearbeitet.”

Gabriele Gramann, Vorstand des WABE e.V.

www.wabe-hamburg.de    www.isceducation.de