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Die Preisträger*innen des ersten VR KUNSTPREISES der DKB in Kooperation mit CAA Berlin stehen fest!

Erstmalig vergab die Deutsche Kreditbank AG in Kooperation mit der CAA Berlin den Kunstpreis für Virtual Reality im Bereich der bildenden Kunst.

Am Abend des 7. Mai 2021 wurden die drei Gewinner*innen des VR KUNSTPREISES im Rahmen einer Preisverleihung bekanntgegeben. Die Preisjury, bestehend aus Dr. Clara Meister (Kuratorische Referentin, Gropius Bau), Esther Schipper (Gründerin und CEO Galerie Esther Schipper) Daniel Völzke (Leiter Online-Redaktion Monopol) Jan Walther (Mitglied des Vorstands, Deutsche Kreditbank AG) und Dr. Marc Wellmann (Künstlerischer Leiter, Haus am Lützowplatz) wählte aus den fünf künstlerischen Positionen die drei Gewinner*innen des VR KUNSTPREISES aus.

Der erste Preis dotiert mit 5.000€ ging an Lauren Moffatt, der zweite Preis mit 4.000€ an Patricia Detmering und der dritte Preis mit 3.000€ an Armin Keplinger.

Begründung der Fachjury:​

IMAGE TECHNOLOGY ECHOES von Lauren Moffatt besticht durch ihre vielschichtige Verschränkung von Installation im Ausstellungsraum und virtuellen Welten. Das Erleben und Eintauchen in die Protagonist*innen der Arbeit führt zu einer Reflexion über die Möglichkeiten des VR-Mediums selbst und darüber hinaus zu einem Nachdenken über individuelle Weltsichten und zwischenmenschliche Kommunikation.
– Platz 1, Jan Walther, DKB

APORIA von Patricia Detmering ist eine poetische Arbeit, die eine spannende und unerwartete Welt erschafft, die die Betrachtenden zum Nachdenken anregt. Die Verschränkung der aus Aquarellen bestehenden virtuellen Welt mit der Inszenierung im Ausstellungsraum - der Stein und der Plastikstuhl, auf dem man Platz nimmt - erzeugen ein immersives Erlebnis, das nachhallt.
– Platz 2, Esther Schipper

Mit einer minimalistischen und stringenten Formensprache kreiert Armin Keplinger mit THE ND-SERIAL eine technisch beeindruckende und zugleich kritische Arbeit, die sich nicht nur mit dem Begriff der Skulptur im physischen und virtuellen Raum befasst, sondern auch einen dystopischen und atmosphärischen Ort schafft, der die physikalischen Gesetze aushebelt.
– Platz 3, Dr. Clara Meister

Aufgrund der besonderen Qualität der nominierten Projekte erhielten die Künstler*innen Banz & Bowinkel und Evelyn Bencicova eine Erwähnung der Jury und eine zusätzliche Förderung von je 2.500€.

Der Künstler Tobias Dostal gestaltete eigens für den Preis eine Trophäe, die den drei Preisträger*innen übergeben wurde.

Nachhaltige Förderung im Bereich Digitale Künste

Mit dem Kunstpreis für Virtual Reality, initiiert im Frühjahr 2020, strebt die DKB gemeinsam mit der CAA Berlin eine nachhaltige Förderung im Bereich Digitale Künste an. Der Preis wird an in Deutschland lebende und arbeitende Künstler*innen vergeben, die das künstlerische Potenzial neuer Technologien sowie die Erkundung und kritische Reflektion ihrer Auswirkungen auf Individuum und Gesellschaft erforschen. Die Künstler*innen erhalten neben den mehrmonatigen Arbeitsstipendien auch eine institutionelle Gruppenausstellung und einen Katalog.

Die Preisträger*innen-Ausstellung RESONANZ DER REALITÄTEN im Haus am Lützowplatz läuft noch bis zum 04. Juli 2021. Zeitfenster für den Ausstellungseinlass können online gebucht werden. Die Corona-Schutzmaßnahmen werden an die jeweils aktuellen Regelungen angepasst. Weitere Informationen hierzu auf www.hal-berlin.de

Die Ausstellung wird durch ein umfassendes digitales Begleitprogramm ergänzt. Alle Termine unter vrkunst.dkb.de/programm/ 

Begleitet wird der VR KUNSTPREIS und das damit verbundene Stipendienprogramm durch den Podcast „Virtuell Virtuos. Der DKB-Podcast über VR-Kunst“. Der Podcast ist auf allen bekannten Podcast-Plattformen hörbar.

Sobald es die aktuellen Corona-Beschränkungen gemäß der Inzidenzzahlen in Berlin zulassen, buchen Sie Ihren Besuch online: Ausstellungsbesuch.

ÖFFNUNGSZEITEN
Di-So, 11-18 Uhr
Haus am Lützowplatz
Lützowplatz 9, 10785 Berlin

Kontakt

DEUTSCHE KREDITBANK AG
Hauke Kramm
Pressesprecher
Taubenstraße 7-9, 10117 Berlin 
T: +49 (0) 30 12030-83 33
Hauke.kramm@dkb.ag
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