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Möglichkeiten der Altersvorsorge

Riester-Rente, private Rentenversicherungen, gesetzliche Rente: Erfahre, wie du für das Alter vorsorgen kannst und was du beachten solltest.

Januar 2026

Das Wichtigste in Kürze

  • Die drei Säulen der Altersvorsorge sind: die gesetzliche Rente, die betriebliche Altersversorgung und die private Altersvorsorge.

  • Aufgrund des sinkenden Verhältnisses von Einzahlenden zu Rentner*innen, werden die betrieblichen und privaten Vorsorgemöglichkeiten immer relevanter.

  • Vergleiche dein erwartetes Einkommen im Alter mit der gesetzlichen Rente, um deine Rentenlücke zu berechnen.

  • Je früher du mit dem Sparen beginnst, desto geringer ist die monatliche Belastung dank Zinseszinseffekt.

  • Lebensumstände und Märkte ändern sich. Prüfe deine Vorsorge und Anlagestrategie regelmäßig und passe sie bei Bedarf an.

Viele Deutsche haben Angst vor Altersarmut. Denn um auch nach dem Ende des Arbeitslebens den Lebensstandard halten zu können, wird die gesetzliche Rente für viele nicht reichen. Dadurch stellen sich vor allem junge Menschen die Frage: Wie viel Geld muss ich privat für die Rente zurücklegen und wann fange ich damit an?
Eine allgemeingültige Antwort gibt es darauf nicht – sie hängt von deiner persönlichen Lebenslage ab. Die folgenden Überlegungen können dir dabei helfen, das Thema Altersvorsorge aktiv anzugehen.

Was sind die drei Säulen der Altersvorsorge?

Die drei Säulen der Altersvorsorge sind die gesetzliche Rentenversicherung, die betriebliche Altersversorgung und die private Altersvorsorge. Für Arbeitnehmer*innen ist eine kluge Kombination der verschiedenen Säulen sinnvoll.
Gesetzliche Rentenversicherung
Die bekannteste und häufig auch größte Säule der Altersvorsorge ist die gesetzliche Rente. Diese funktioniert über die gesetzliche Rentenversicherung, in die unter anderem alle Arbeitnehmer*innen und ihre Arbeitgeber*innen einzahlen müssen.
Aus der Rentenkasse wird in Deutschland wiederum die Rente derer bezahlt, die aktuell in Rente sind. Dieses Vorgehen wird auch Umlageverfahren genannt. In der Praxis werden die Renten zusätzlich durch Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt mitfinanziert.
Für die Einzahlung in die gesetzliche Rentenversicherung gibt es wiederum Rentenpunkte. Diese sind relevant, um den Rentenanspruch bei Rentenbeginn festzulegen. Je mehr Rentenpunkte gesammelt werden, desto höher die Rente im Ruhestand. Entspricht dein sozialversicherungspflichtiges Einkommen in einem Jahr genau dem deutschen Durchschnitt, erhältst du genau einen Rentenpunkt.
Für Beamt*innen sowie für einige Selbstständige und Freiberufler*innen gibt es andere gesetzliche Systeme, sodass diese Säule auch allgemein unter dem Namen "öffentlich-rechtliche Pflichtsysteme" zusammengefasst wird.
Da die Anzahl von Einzahlenden im Vergleich zu Rentner*innen seit Jahren sinkt und in Zukunft voraussichtlich noch weiter sinken wird, werden die anderen beiden Säulen der Altersvorsorge immer relevanter.
Betriebliche Altersversorgung
Die betriebliche Altersversorgung (bAV) – auch betriebliche Altersvorsorge genannt – umfasst alle Möglichkeiten der Altersvorsorge, die über den*die Arbeitgeber*in aufgebaut werden. Ein Beispiel ist das Sparen über die sogenannte Entgeltumwandlung. Das bedeutet, dass auf Wunsch ein Teil des Bruttolohns direkt abfließt.
Wichtig ist bei allen Versicherungsmodellen: Arbeitnehmer*innen sollten darauf achten, dass etwaige Kosten und Gebühren nicht zu hoch sind und Vorteile überwiegen. Denn je nach Arbeitgeber*in variiert die genaue Ausgestaltung stark.
In manchen Betrieben ist die Einzahlung in die Betriebsrente freiwillig, in anderen gibt es festgelegte Regelungen zur Beitragsleistung. Manche Arbeitgeber*innen übernehmen die Einzahlung komplett.
Die Organisation und Durchführung der betrieblichen Altersvorsorge übernimmt unabhängig von der konkreten Ausgestaltung der*die Arbeitgeber*in.
Private Altersvorsorge
Bei der privaten Altersvorsorge hast du die größte Flexibilität, bist jedoch selbst bei der Gestaltung gefragt. Diese Säule umfasst alle Möglichkeiten der Altersvorsorge, die weder Teil der öffentlich-rechtlichen Pflichtsysteme sind noch über den*die Arbeitgeber*in laufen.

Die Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge im Überblick

Riester-Rente
Die Riester-Rente ist eine staatlich geförderte Möglichkeit der Altersvorsorge unter anderem für Pflichtversicherte in der gesetzlichen Rentenversicherung. Sie kann entweder über eine Zulage von bis zu 175 € (Stand: 2025) oder über einen Steuervorteil bei der Einkommenssteuer genutzt werden. Gutverdienende profitieren hier in der Regel eher von den steuerlichen Vorteilen, da bis zu 2.100 € als Vorsorgeaufwendungen abgesetzt werden können, während Personen mit einem niedrigeren Einkommen besonders von Zulagen profitieren.
Neben der Grundzulage erhalten unter 25-Jährige einen einmaligen Berufseinsteigerbonus von 200 Euro auf ihren Riester-Vertrag. Für Kindergeldberechtigte gibt es zusätzlich eine Kinderzulage.
Um die vollständige Riester-Förderung zu bekommen, müssen jedoch mindestens 4 Prozent des Vorjahres-Bruttoeinkommens (max. 2.100 Euro pro Jahr) eingezahlt werden. Zudem können Riester-Förderungen ausschließlich für Riester-Produkte in Anspruch genommen werden, beispielsweise einen Wohn-Riester oder eine Riester-Rentenversicherung.
Rürup-Rente (Basisrente)
Die Rürup-Rente ist die zweite staatlich geförderte Möglichkeit der privaten Altersvorsorge. Anders als die Riester-Rente können auch Personen, die nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, die Rürup-Rente nutzen. Dadurch spricht sie vor allem Selbstständige und Freiberufler*innen an.
Private Rentenversicherungen
Private Rentenversicherungen können sehr unterschiedlich ausgestaltet sein. Bei der klassischen Rentenversicherung bekommst du für die Einzahlungen eine gesicherte Auszahlung im Alter – entweder als Einmalzahlung oder als regelmäßige Rentenzahlungen.
Alternativ gibt es fondsgebundene Rentenversicherungen, die in Investmentfonds anlegen. Im Vergleich zur klassischen Rentenversicherung ist diese Variante riskanter, da es keine Verzinsung im eigentlichen Sinne gibt. Stattdessen hängt die Auszahlung im Alter vom Erfolg des Investments ab.
Gleichzeitig besteht die Chance auf eine höhere Rendite, wenn die Anlagestrategie erfolgreich ist. Deswegen solltest du bei der Wahl genau verstehen, in welches Produkt du investierst und ob die Auswahl des Fonds zu deiner Anlagestrategie passt.
ETF-Sparplan / Fondssparplan
Ähnlich wie bei fondsgebundenen Rentenversicherungen kannst du auch über einen Fondssparplan oder ETF-Sparplan am Kapitalmarkt teilnehmen. Voraussetzung hierfür ist ein Depot.
Fonds (auch Investmentfonds genannt) bündeln die Einzahlungen der Anleger*innen und investieren in eine Vielzahl von Wertpapieren. In welche Wertpapiere investiert wird hängt von der Art des Fonds und der Anlagestrategie ab. Beispiele für Fondsarten sind Aktienfonds oder Rentenfonds.
ETFs (Exchange Traded Funds) sind börsengehandelte Fonds. Ein ETF bildet die Wertentwicklung eines Index, beispielsweise des DAX oder des MSCI Worlds, so exakt wie möglich nach: Steigt der Index, steigt der Wert des ETFs. Bei einem fallenden Index sinkt auch der Kurs des entsprechenden ETFs. Neben Aktien-ETFs gibt es auch Anleihen-ETFs und Geldmarkt-ETFs.
Auch bei der Wahl des passenden ETFs oder Fonds solltest du darauf achten, wie viel Risiko du bereit bist einzugehen. Wie du bei der Auswahl vorgehen kannst, erklärt unser Artikel: In 6 Schritten zum passenden ETF oder Aktienfonds.
Altersvorsorgedepot
Ab 2027 plant die Bundesregierung die Einführung des Altersvorsorgedepots. Mit dem Altersvorsorgedepot soll das Geld im Vergleich zur klassischen Riester-Rente stärker in Kapitalmarktprodukte wie ETFs oder Fonds investiert werden können, dafür ohne Garantiezusagen. So sollen langfristig höhere Renditen erzielt werden können.
Der Staat plant, das Altersvorsorgedepot mit finanziellen Zulagen und Steuervorteilen zu fördern. Aktuell sind für die Grundzulage bis zu 480 Euro im Jahr geplant, je nach Sparbetrag. Außerdem ist eine Kinderzulage von 25 Prozent (maximal 300 Euro im Jahr) pro Kind vorgesehen.
Frühstart-Rente
Ebenfalls ab 2027 soll es die Frühstart-Rente geben. Damit will die Regierung Kindern und Jugendlichen den Aufbau eines finanziellen Polsters für das Alter ermöglichen. Für 6- bis 18-Jährige ist vorgesehen, dass der Staat monatlich eine festgelegte Summe in ein individuelles Vorsorgedepot einzahlt – geplant sind 10 Euro. Die angesparten Beträge sollen langfristig angelegt werden und später für die Altersvorsorge zur Verfügung stehen.
Die Förderberechtigung soll sukzessive starten: In 2020 geborene Kinder sollen rückwirkend für 2026 die Förderung bekommen. In den folgenden Jahren sollen weitere Jahrgänge hinzukommen.
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Sachwerte
Neben Anlage- und Versicherungsprodukten gibt es auch die Möglichkeit, mit Sachwerten wie Edelmetallen und Immobilien für das Alter vorzusorgen. Manche Anlegende investieren in Gold, da sich der Goldpreis häufig anders entwickelt als der Aktien- oder Anleihemarkt und somit zur Diversifikation genutzt werden kann.
Andere investieren in eine eigene Immobilie zur Eigennutzung, um im Alter abgesichert zu sein oder zur Vermietung, um eine zusätzliche Einnahmequelle während der Rente zu haben.

Wie plane ich meine Altersvorsorge richtig? (Schritt-für-Schritt Anleitung)

So kannst du bei der Planung deiner Altersvorsorge vorgehen:

  1. Aktuelle Versorgungslage analysieren und Rentenlücke berechnen

  2. Persönliches Sparziel und notwendiges Vorsorgekapital festlegen

  3. Passende Vorsorge- und Anlagestrategie wählen

  4. Monatliche Sparrate bestimmen und mit der Altersvorsorge starten

  5. Altersvorsorge regelmäßig überprüfen und gegebenenfalls anpassen

1. Aktuelle Versorgungslage analysieren und Rentenlücke berechnen
Um die Frage nach der richtigen Altersvorsorge zu beantworten, solltest du zunächst deine aktuelle Situation genau betrachten und dich fragen, wie du im Alter leben möchtest. Die Differenz zwischen dem benötigten Einkommen und der erwarteten gesetzlichen Rente wird "Rentenlücke" genannt.
Dazu ein Rechenbeispiel: Kai ist 30 Jahre alt und hat ein Nettoeinkommen von 2.100 Euro. Bei einer geschätzten Gehaltssteigerung von zwei Prozent im Jahr wird Kai mit 67 ein Nettogehalt von 4.370 Euro erreicht haben.
Um als Rentner seinen eigenen Lebensstandard zu halten, benötigt Kai von diesem letzten Einkommen rund 80 Prozent – sprich 3.500 Euro. Bei der derzeitigen Entwicklung der gesetzlichen Rente ist zu erwarten, dass Kai nach Abzug der Steuern ca. 2.150 Euro staatliche Rente erhält. Zu den eigentlich benötigten 3.500 Euro fehlen also knapp 1.350 Euro.
Beachte, dass es sich hier um ein Rechenbeispiel zur Veranschaulichung handelt. Die tatsächliche Rente ist abhängig von den Entwicklungen der Sozialversicherungen, des Gehalts und der Steuerklasse.

Merke: Die Rentenlücke zeigt, wie viel Geld dir im Ruhestand monatlich fehlen könnte. Je größer die Rentenlücke, desto früher und konsequenter solltest du zusätzlich privat vorsorgen.

2. Persönliches Sparziel und notwendiges Vorsorgekapital festlegen
Grundsätzlich gilt: Nichtstun ist immer die schlechteste Option. Ein zu geringes Gehalt oder fehlende Motivation sind häufig die Gründe, warum Menschen nicht fürs Alter vorsorgen. Aber auch bei einem niedrigen Einkommen ist es sinnvoll, sich durch monatliche Raten von etwa 25 oder 50 Euro ein finanzielles Polster anzusparen – denn je nach Rendite oder Verzinsung kann sich der angesparte Betrag deutlich erhöhen.
Zurück zum Rechenbeispiel: Kai hat noch 37 Jahre Zeit bis zur Rente. Wenn Kai mindestens 20 Jahre lang die Rentenlücke von 1.350 Euro mit privater Vorsorge schließen will, ist ein Kapital von fast 325.000 Euro nötig.
Bei einer angenommenen Rendite von drei Prozent, beispielsweise über ein Festgeld, müssten monatlich rund 400 Euro zurückgelegt werden, um die Rentenlücke zu schließen. Das wäre fast ein Fünftel des angenommenen Nettoeinkommens.

Hinweis zu den Berechnungen

Beachte, dass unsere Berechnungen auf vereinfachten Annahmen beruhen: Es wird von konstanten Renditen ausgegangen, ohne Inflation, Steuern oder Gebühren zu berücksichtigen. Außerdem nehmen wir vereinfacht an, dass das Kapital ab Renteneintritt nur noch ausgezahlt wird und keine weiteren Erträge erwirtschaftet. Die Beispiele dienen lediglich zur Orientierung und können von deinem tatsächlichen Bedarf abweichen.

Merke: Nicht nur die Höhe des Betrags ist entscheidend, sondern auch die Regelmäßigkeit. Selbst kleine monatliche Sparraten können bei einer positiven Entwicklung durch Zeit und Zinseszinseffekt ein relevantes Vorsorgevermögen aufbauen.

3. Passende Vorsorge- und Anlagestrategie wählen
Liegt die erwartete Rendite höher, sieht die Rechnung anders aus. Mit ETFs und Aktien sind beispielsweise langfristig höhere Renditen möglich – gleichzeitig haben sie ein höheres Risiko als Sparprodukte.
Angenommen, Kai packt das Geld zur Hälfte in ETFs und in Sparanlagen. Wenn Kai damit über die gesamte Laufzeit durchschnittlich fünf Prozent Rendite erzielt, müsste die Sparrate pro Monat nur noch gut 260 Euro betragen.
Entscheidet sich Kai, für seine private Vorsorge komplett auf Aktien zu setzen und erzielt damit eine durchschnittliche Rendite von etwa sieben Prozent pro Jahr, müsste Kai sogar nur 165 Euro sparen. Das sind fast zwei Drittel weniger als bei der reinen Sparanlage.
Gleichzeitig steigt jedoch das Risiko der Anlage, da Aktienmärkte stark schwanken können. Wenn zum Zeitpunkt des Renteneintritts die Aktienmärkte schlecht laufen, verringert sich das Vermögen entsprechend. Deswegen sind eine Kombination aus Spar- und Anlageprodukten und eine kluge Entnahmestrategie für die Alterssicherung essenziell.

Höhe der monatlichen Rate, um in 37 Jahren die benötigte Summe von 325.000 Euro zu erreichen

RenditeMonatliche Rate
1 %605 Euro
3 %405 Euro
5 %260 Euro
7 %165 Euro
Eine Zusammenfassung unterschiedlicher Anlagemöglichkeiten inklusive ihrer Vor- und Nachteile findest du in unserem Artikel Geld anlegen: Diese Möglichkeiten hast du.

Merke: Rendite und Risiko gehören grundsätzlich zusammen. Höhere Renditechancen können deine Sparrate senken, erfordern aber eine höhere Risikobereitschaft und einen langen Anlagehorizont.

4. Monatliche Sparrate bestimmen und mit der Altersvorsorge starten
Allgemein solltest du so früh wie möglich mit dem Sparen für das Alter beginnen. Zurück zum Rechenbeispiel von Kai: Wenn Kai noch fünf oder zehn Jahre ins Land gehen lässt, bevor Kai mit der Vorsorge startet, muss er monatlich deutlich mehr Geld zurücklegen, um auf die 325.000 Euro zu kommen, mit denen die Rentenlücke für viele Jahre geschlossen werden kann.
Lässt sich Kai zum Beispiel noch fünf Jahre Zeit und erzielt anschließend eine Rendite von fünf Prozent jährlich, müsste für die angestrebte Summe monatlich 350 Euro aufgewendet werden.
Wartet Kai zehn Jahre ab, sind es 480 Euro. Sollte Kai gar nur eine Rendite von drei Prozent erzielen, sind es in diesem Fall sogar 655 Euro, die monatlich zurückgelegt werden müssten.

Monatliche Rate, um bei Renteneintritt eine Summe von 325.000 Euro zu erreichen

Jahre bis zum RenteneintrittMonatliche Rate (5 % Rendite)
37 Jahre260 Euro
32 Jahre350 Euro
27 Jahre480 Euro
20 Jahre800 Euro

Merke: Je früher du beginnst, desto geringer ist die monatliche Belastung. Aufgeschobene Vorsorge führt dazu, dass später deutlich höhere Sparraten notwendig werden.

5. Altersvorsorge regelmäßig überprüfen
Es ist ratsam, sich regelmäßig mit dem Thema Altersvorsorge zu befassen, da sich Lebensumstände, die Risikobereitschaft und auch die staatlichen Förderungen ändern können.
Beispielsweise haben junge Anlegende mehr Zeit, um Börsenschwankungen auszusitzen, während bei der Altersvorsorge ab 50 eine durchdachte Entnahmestrategie und risikoärmere Anlagestrategien sinnvoll sein können.

Merke: Altersvorsorge ist ein langfristiger Prozess. Überprüfe deine Strategie regelmäßig und passe sie an veränderte Lebensumstände, Ziele und Marktbedingungen an.

Tipps für den Start in die Altersvorsorge

Wie genau du deine eigene Altersvorsorge aufstellst, solltest du individuell entscheiden und dabei deine konkrete Situation einbeziehen, wie viel Zeit du noch bis zur Rente hast und wie viel Geld du sparen kannst. Folgende Tipps fassen die wichtigsten Erkenntnisse noch einmal zusammen und können dir beim Start helfen:
  • Informiere dich: Der erste Schritt ist schon getan, denn dieser Artikel gibt dir erste Impulse. Um die für dich passende Strategie zu finden, solltest du dich im nächsten Schritt mit deinen eigenen Finanzen, der Versorgungslage und den unterschiedlichen Produkten im Detail auseinandersetzen.

  • Früh anfangen: Je länger dein Anlagehorizont, desto länger kannst du einen möglichen Zinseszinseffekt nutzen und Kursschwankungen am Kapitalmarkt aussitzen.

  • Behalte die Kosten im Blick: Anlageprodukt ist nicht gleich Anlageprodukt. Befasse dich genau mit den Konditionen der Produkte.

  • Beachte deine Risikobereitschaft: Die Altersvorsorge sollte langfristig betrachtet werden. Wenn dich Kursschwankungen am Aktienmarkt schnell verunsichern, kann es sinnvoll sein, das Portfolio defensiver aufzustellen, um Panikverkäufe zu vermeiden.

  • Setze nicht alles auf eine Karte: Bei der Altersvorsorge solltest du diversifizieren, um dein Risiko zu reduzieren.

Die Altersvorsorge ist sehr individuell, sicher ist aber: Wenn du mit einer passenden Mischung aus verschiedenen Vorsorgeformen und einem durchdachten Plan in deine Altersvorsorge startest, kannst du dich gut auf deine Rente vorbereiten – und dem Ruhestand vielleicht etwas entspannter entgegensehen.
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