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Möglichkeiten der Altersvorsorge

Altersvorsorgedepot, private Rentenversicherungen, gesetzliche Rente: Erfahre, wie du für das Alter vorsorgen kannst und was du beachten solltest.

Oktober 2026

Das Wichtigste in Kürze

  • Die drei Säulen der Altersvorsorge sind: die gesetzliche Rente, die betriebliche Altersversorgung und die private Altersvorsorge.

  • Aufgrund des sinkenden Verhältnisses von Einzahlenden zu Rentner*innen, werden die betrieblichen und privaten Vorsorgemöglichkeiten immer relevanter.

  • Vergleiche dein erwartetes Einkommen im Alter mit der gesetzlichen Rente, um deine Rentenlücke zu berechnen.

  • Je früher du mit dem Sparen beginnst, desto geringer ist die monatliche Belastung dank Zinseszinseffekt.

  • Lebensumstände und Märkte ändern sich. Prüfe deine Vorsorge und Anlagestrategie regelmäßig und passe sie bei Bedarf an.

Wie viel Geld brauchst du im Ruhestand und wird deine Rente dafür ausreichen? Wenn du dich mit deiner Altersvorsorge beschäftigst, landest du schnell bei diesen Fragen. Denn neben der gesetzlichen Rente können auch die betriebliche und die private Altersvorsorge eine wichtige Rolle für dein späteres Einkommen spielen.
Wie viel du zusätzlich für die Rente zurücklegen solltest und wann du am besten damit anfängst, lässt sich allerdings nicht pauschal beantworten. Das hängt unter anderem von deiner persönlichen Lebenssituation, deinen finanziellen Möglichkeiten und deinen Vorstellungen für den Ruhestand ab. Die folgenden Überlegungen helfen dir dabei, einen Überblick über deine Möglichkeiten zu bekommen und deine Altersvorsorge Schritt für Schritt anzugehen.

Was sind die drei Säulen der Altersvorsorge?

Die drei Säulen der Altersvorsorge sind die gesetzliche Rentenversicherung, die betriebliche Altersversorgung und die private Altersvorsorge. Je nach persönlicher Situation können sich die verschiedenen Säulen der Altersvorsorge ergänzen.

Gesetzliche Rentenversicherung

Die bekannteste und häufig auch größte Säule der Altersvorsorge ist die gesetzliche Rente. Diese funktioniert über die gesetzliche Rentenversicherung, in die unter anderem alle Arbeitnehmer*innen und ihre Arbeitgeber*innen einzahlen müssen.
Aus der Rentenkasse wird in Deutschland wiederum die Rente derer bezahlt, die aktuell in Rente sind. Dieses Vorgehen wird auch Umlageverfahren genannt. In der Praxis werden die Renten zusätzlich durch Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt mitfinanziert.
Für die Einzahlung in die gesetzliche Rentenversicherung gibt es wiederum Rentenpunkte. Diese sind relevant, um den Rentenanspruch bei Rentenbeginn festzulegen. Je mehr Rentenpunkte gesammelt werden, desto höher die Rente im Ruhestand. Entspricht dein sozialversicherungspflichtiges Einkommen in einem Jahr genau dem deutschen Durchschnitt, erhältst du genau einen Rentenpunkt. Du kannst übrigens anhand weniger Werte deine Rentenpunkte berechnen und herausfinden, wie viele Rentenpunkte du mit deinem Einkommen sammelst und was sie für deine spätere Rente bedeuten.
Für Beamt*innen sowie für einige Selbstständige und Freiberufler*innen gibt es andere gesetzliche Systeme, sodass diese Säule auch allgemein unter dem Namen "öffentlich-rechtliche Pflichtsysteme" zusammengefasst wird.
Da die Anzahl von Einzahlenden im Vergleich zu Rentner*innen seit Jahren sinkt und in Zukunft voraussichtlich noch weiter sinken wird, werden die anderen beiden Säulen der Altersvorsorge immer relevanter.

Betriebliche Altersversorgung

Die betriebliche Altersversorgung (bAV) – auch betriebliche Altersvorsorge genannt – umfasst alle Möglichkeiten der Altersvorsorge, die über den*die Arbeitgeber*in aufgebaut werden. Ein Beispiel ist das Sparen über die sogenannte Entgeltumwandlung. Das bedeutet, dass auf Wunsch ein Teil des Bruttolohns direkt abfließt.
Wichtig ist bei allen Versicherungsmodellen: Arbeitnehmer*innen sollten darauf achten, dass etwaige Kosten und Gebühren nicht zu hoch sind und Vorteile überwiegen. Denn je nach Arbeitgeber*in variiert die genaue Ausgestaltung stark.
In manchen Betrieben ist die Einzahlung in die Betriebsrente freiwillig, in anderen gibt es festgelegte Regelungen zur Beitragsleistung. Manche Arbeitgeber*innen übernehmen die Einzahlung komplett.
Die Organisation und Durchführung der betrieblichen Altersvorsorge übernimmt unabhängig von der konkreten Ausgestaltung der*die Arbeitgeber*in.

Private Altersvorsorge

Bei der privaten Altersvorsorge hast du die größte Flexibilität, bist jedoch selbst bei der Gestaltung gefragt. Diese Säule umfasst alle Möglichkeiten der Altersvorsorge, die weder Teil der öffentlich-rechtlichen Pflichtsysteme sind noch über den*die Arbeitgeber*in laufen.

Die Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge im Überblick

Riester-Rente
Die Riester-Rente ist eine staatlich geförderte Möglichkeit der Altersvorsorge unter anderem für Pflichtversicherte in der gesetzlichen Rentenversicherung. Neue Verträge nach dem bisherigen Riester-Modell können noch bis Ende 2026 abgeschlossen werden. Für bestehende Riester-Verträge gilt Bestandsschutz. Ab 2027 können neue Altersvorsorgeverträge nach der neuen Fördersystematik abgeschlossen werden, beispielsweise das Altersvorsorgedepot.
Für Riester-Verträge gibt es eine staatliche Grundzulage von bis zu 175 Euro pro Jahr. Neben der Grundzulage erhalten unter 25-Jährige einen einmaligen Berufseinsteigerbonus von 200 Euro auf ihren Riester-Vertrag. Für Kindergeldberechtigte gibt es zusätzlich eine Kinderzulage.
Beiträge und Zulagen können bis zu 2.100 Euro als Sonderausgaben berücksichtigt werden. Das Finanzamt prüft, ob daraus ein zusätzlicher Steuervorteil entsteht.
Um die vollständige Riester-Förderung zu bekommen, müssen inklusive der Zulagen vier Prozent des rentenversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens eingezahlt werden (max. 2.100 Euro).
Rürup-Rente (Basisrente)
Die Rürup-Rente ist die zweite staatlich geförderte Möglichkeit der privaten Altersvorsorge. Anders als die Riester-Rente können auch Personen, die nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, die Rürup-Rente nutzen. Dadurch spricht sie vor allem Selbstständige und Freiberufler*innen an.
Private Rentenversicherungen
Private Rentenversicherungen können sehr unterschiedlich ausgestaltet sein. Bei der klassischen Rentenversicherung bekommst du für die Einzahlungen eine gesicherte Auszahlung im Alter – entweder als Einmalzahlung oder als regelmäßige Rentenzahlungen. Höhe und Form der späteren Auszahlung richten sich nach dem jeweiligen Vertrag.
Bei fondsgebundenen Rentenversicherungen hängt die Wertentwicklung stärker von den gewählten Kapitalanlagen ab. Damit sind Renditechancen, aber auch Wertschwankungen und Verlustrisiken verbunden. Mögliche Garantien unterscheiden sich je nach Vertrag.
ETF-Sparplan / Fondssparplan
Ähnlich wie bei fondsgebundenen Rentenversicherungen kannst du auch über einen Fondssparplan oder ETF-Sparplan am Kapitalmarkt teilnehmen. Voraussetzung hierfür ist ein Depot.
Fonds bündeln die Einzahlungen der Anleger*innen und investieren in eine Vielzahl von Wertpapieren. In welche Wertpapiere investiert wird hängt von der Art des Fonds und der Anlagestrategie ab.
ETFs (Exchange Traded Funds) sind börsengehandelte Fonds. Ein ETF bildet die Wertentwicklung eines Index, beispielsweise des DAX oder des MSCI Worlds, so exakt wie möglich nach: Steigt der Index, steigt der Wert des ETFs. Bei einem fallenden Index sinkt auch der Kurs des entsprechenden ETFs. Dabei können Abweichungen entstehen, etwa durch Kosten oder die Art der Indexabbildung.
Auch bei der Wahl des passenden ETFs oder Fonds solltest du darauf achten, wie viel Risiko du bereit bist einzugehen. Wie du bei der Auswahl vorgehen kannst, erklärt unser Artikel: In 6 Schritten zum passenden ETF oder Aktienfonds.
Altersvorsorgedepot
Ab 2027 wird es eine neue Form der staatlich geförderten Altersvorsorge geben: das Altersvorsorgedepot. Mit dem Altersvorsorgedepot kann das Geld im Vergleich zur klassischen Riester-Rente stärker in Kapitalmarktprodukte wie ETFs oder Fonds investiert werden. Durch die stärkere Kapitalmarktorientierung bestehen Renditechancen. Gleichzeitig kann der Wert der Anlagen schwanken und Verluste sind möglich. Eine Beitragsgarantie gibt es beim Altersvorsorgedepot nicht.
Der Staat wird das Altersvorsorgedepot mit finanziellen Zulagen und Steuervorteilen fördern. Die Grundzulage beträgt ab 2027 bis zu 540 Euro pro Jahr. Zusätzlich kann eine Kinderzulage von bis zu 300 Euro pro Kind und Jahr hinzukommen. Für Personen unter 25 Jahren gibt es zudem eine einmalige Zulage von 200 Euro.
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Entdecke mehr zur neuen staatlich geförderten Altersvorsorge und bleib auf dem Laufenden.

Frühstartrente
Ebenfalls ab 2027 plant die Bundesregierung die Einführung einer Frühstartrente. Damit will die Regierung Kindern und Jugendlichen den Aufbau eines finanziellen Polsters für das Alter ermöglichen. Für 6- bis 18-Jährige ist vorgesehen, dass der Staat monatlich eine festgelegte Summe in ein individuelles Vorsorgedepot einzahlt – geplant sind 10 Euro. Die angesparten Beträge sollen langfristig angelegt werden und später für die Altersvorsorge zur Verfügung stehen.
Die Förderberechtigung soll sukzessive starten: In 2020 geborene Kinder sollen rückwirkend für 2026 die Förderung bekommen. In den folgenden Jahren sollen weitere Jahrgänge hinzukommen.
Sachwerte
Neben Anlage- und Versicherungsprodukten gibt es auch die Möglichkeit, mit Sachwerten wie Edelmetallen und Immobilien für das Alter vorzusorgen. Manche Anlegende investieren in Gold, da sich der Goldpreis häufig anders entwickelt als der Aktien- oder Anleihemarkt und somit zur Diversifikation genutzt werden kann. Gold unterliegt zugleich Preisschwankungen und erwirtschaftet keine laufenden Erträge wie Zinsen oder Dividenden.
Andere investieren in eine eigene Immobilie zur Eigennutzung oder zur Vermietung, um eine zusätzliche Einnahmequelle während der Rente zu haben.

Wie kannst du deine Altersvorsorge planen? Schritt für Schritt zur Orientierung

So kannst du bei der Planung deiner Altersvorsorge vorgehen:

  1. Aktuelle Versorgungslage analysieren und Rentenlücke berechnen

  2. Persönliches Sparziel und notwendiges Vorsorgekapital festlegen

  3. Passende Vorsorge- und Anlagestrategie wählen

  4. Monatliche Sparrate bestimmen und mit der Altersvorsorge starten

  5. Altersvorsorge regelmäßig überprüfen und gegebenenfalls anpassen

1. Aktuelle Versorgungslage analysieren und Rentenlücke berechnen
Um die Frage nach der richtigen Altersvorsorge zu beantworten, solltest du zunächst deine aktuelle Situation genau betrachten und dich fragen, wie du im Alter leben möchtest. Die Differenz zwischen dem benötigten Einkommen und der erwarteten gesetzlichen Rente wird "Rentenlücke" genannt.
Dazu ein Rechenbeispiel: Kai ist 30 Jahre alt und hat ein Nettoeinkommen von 2.100 Euro. Bei einer geschätzten Gehaltssteigerung von zwei Prozent im Jahr wird Kai mit 67 ein Nettogehalt von 4.370 Euro erreicht haben.
Angenommen Kai möchte im Ruhestand 80 Prozent seines letzten Nettoeinkommens zur Verfügung haben – sprich 3.500 Euro – und er erhält circa 2.150 Euro staatliche Rente. Zu den eigentlich benötigten 3.500 Euro fehlen also knapp 1.350 Euro.
Beachte, dass es sich hier um ein Rechenbeispiel zur Veranschaulichung handelt. Die tatsächliche Rente ist abhängig von den Entwicklungen der Sozialversicherungen, des Gehalts und der Steuerklasse.

Merke: Die Rentenlücke zeigt, wie viel Geld dir im Ruhestand monatlich fehlen könnte. Je größer die Rentenlücke, desto früher und konsequenter solltest du zusätzlich privat vorsorgen.

2. Persönliches Sparziel und notwendiges Vorsorgekapital festlegen
Grundsätzlich gilt: Nichtstun ist auch keine Lösung. Ein zu geringes Gehalt oder fehlende Motivation sind häufig die Gründe, warum Menschen nicht fürs Alter vorsorgen. Aber auch bei einem niedrigen Einkommen ist es sinnvoll, sich durch monatliche Raten von etwa 25 oder 50 Euro ein finanzielles Polster anzusparen – denn je nach Rendite oder Verzinsung kann sich der angesparte Betrag deutlich erhöhen.
Zurück zum Rechenbeispiel: Kai hat noch 37 Jahre Zeit bis zur Rente. Wenn Kai mindestens 20 Jahre lang die Rentenlücke von 1.350 Euro mit privater Vorsorge schließen will, ist ein Kapital von fast 325.000 Euro nötig.
Bei einer angenommenen Rendite von drei Prozent, beispielsweise über ein Festgeld, müssten monatlich rund 400 Euro zurückgelegt werden, um die Rentenlücke zu schließen. Das wäre fast ein Fünftel des angenommenen Nettoeinkommens.

Hinweis zu den Berechnungen

Beachte, dass unsere Berechnungen auf vereinfachten Annahmen beruhen: Es wird von konstanten Renditen ausgegangen, ohne Inflation, Steuern oder Gebühren zu berücksichtigen. Außerdem nehmen wir vereinfacht an, dass das Kapital ab Renteneintritt nur noch ausgezahlt wird und keine weiteren Erträge erwirtschaftet. Die Beispiele dienen lediglich zur Orientierung und können von deinem tatsächlichen Bedarf abweichen.

Merke: Nicht nur die Höhe des Betrags ist entscheidend, sondern auch die Regelmäßigkeit. Selbst kleine monatliche Sparraten können bei einer positiven Entwicklung durch Zeit und Zinseszinseffekt ein relevantes Vorsorgevermögen aufbauen.

3. Passende Vorsorge- und Anlagestrategie wählen
Liegt die erwartete Rendite höher, sieht die Rechnung anders aus. Mit ETFs und Aktien sind beispielsweise langfristig höhere Renditen möglich als mit Sparprodukten – gleichzeitig steigt jedoch das Risiko der Anlage, da Aktienmärkte stark schwanken können. Wenn zum Zeitpunkt des Renteneintritts die Aktienmärkte schlecht laufen, verringert sich das Vermögen entsprechend. Deswegen sind eine Kombination aus Spar- und Anlageprodukten und eine kluge Entnahmestrategie für die Alterssicherung essenziell.
Angenommen Kai erzielt über die gesamte Laufzeit durchschnittlich fünf Prozent Rendite, müsste die Sparrate pro Monat nur noch gut 260 Euro betragen. Erzielt Kai eine durchschnittliche Rendite von etwa sieben Prozent pro Jahr, müsste er sogar nur 165 Euro sparen.
RenditeMonatliche Rate
1 %605 Euro
3 %405 Euro
5 %260 Euro
7 %165 Euro
Eine Zusammenfassung unterschiedlicher Anlagemöglichkeiten inklusive ihrer Vor- und Nachteile findest du in unserem Artikel Geld anlegen: Diese Möglichkeiten hast du.

Merke: Rendite und Risiko gehören grundsätzlich zusammen. Höhere Renditechancen können deine Sparrate senken, erfordern aber eine höhere Risikobereitschaft und einen langen Anlagehorizont.

4. Monatliche Sparrate bestimmen und mit der Altersvorsorge starten
Allgemein solltest du so früh wie möglich mit dem Sparen für das Alter beginnen. Zurück zum Rechenbeispiel von Kai: Wenn Kai noch fünf oder zehn Jahre ins Land gehen lässt, bevor Kai mit der Vorsorge startet, muss er monatlich deutlich mehr Geld zurücklegen, um auf die 325.000 Euro zu kommen.
Lässt sich Kai zum Beispiel noch fünf Jahre Zeit und erzielt anschließend eine Rendite von fünf Prozent jährlich, müsste für die angestrebte Summe monatlich 350 Euro aufgewendet werden. Wartet Kai zehn Jahre ab, sind es 480 Euro.
Jahre bis zum RenteneintrittMonatliche Rate (5 % Rendite)
37 Jahre260 Euro
32 Jahre350 Euro
27 Jahre480 Euro
20 Jahre800 Euro

Merke: Je früher du beginnst, desto geringer ist die monatliche Belastung. Aufgeschobene Vorsorge führt dazu, dass später deutlich höhere Sparraten notwendig werden.

5. Altersvorsorge regelmäßig überprüfen
Es ist ratsam, sich regelmäßig mit dem Thema Altersvorsorge zu befassen, da sich Lebensumstände, die Risikobereitschaft und die gesetzlichen Rahmenbedingungen ändern können.
Beispielsweise haben junge Anlegende mehr Zeit, um Börsenschwankungen auszusitzen, während bei der Altersvorsorge ab 50 eine durchdachte Entnahmestrategie und risikoärmere Anlagestrategien sinnvoll sein können.

Merke: Altersvorsorge ist ein langfristiger Prozess. Überprüfe deine Strategie regelmäßig und passe sie an veränderte Lebensumstände, Ziele und Marktbedingungen an.

Tipps für den Start in die Altersvorsorge

Wie genau du deine eigene Altersvorsorge aufstellst, solltest du individuell entscheiden und dabei deine konkrete Situation einbeziehen, wie viel Zeit du noch bis zur Rente hast und wie viel Geld du sparen kannst. Folgende Tipps fassen die wichtigsten Erkenntnisse noch einmal zusammen und können dir beim Start helfen:
  • Informiere dich: Der erste Schritt ist schon getan, denn dieser Artikel gibt dir erste Impulse. Um die für dich passende Strategie zu finden, solltest du dich im nächsten Schritt mit deinen eigenen Finanzen, der Versorgungslage und den unterschiedlichen Produkten im Detail auseinandersetzen.

  • Früh anfangen: Je länger dein Anlagehorizont, desto länger kannst du einen möglichen Zinseszinseffekt nutzen und Kursschwankungen am Kapitalmarkt aussitzen.

  • Behalte die Kosten im Blick: Anlageprodukt ist nicht gleich Anlageprodukt. Befasse dich genau mit den Konditionen der Produkte.

  • Beachte deine Risikobereitschaft: Die Altersvorsorge sollte langfristig betrachtet werden. Wenn dich Kursschwankungen am Aktienmarkt schnell verunsichern, kann es sinnvoll sein, das Portfolio defensiver aufzustellen, um Panikverkäufe zu vermeiden.

  • Setze nicht alles auf eine Karte: Bei der Altersvorsorge solltest du diversifizieren, um dein Risiko zu reduzieren.

Welche Vorsorgeformen für dich infrage kommen, hängt von deiner persönlichen Situation, deinen finanziellen Möglichkeiten, deinem Zeithorizont und deiner Risikobereitschaft ab. Eine regelmäßige Bestandsaufnahme kann helfen, die eigene Vorsorge an veränderte Lebensumstände anzupassen.
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