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Frühförderzentrum: Perspektiven für die Kleinsten

Die steigende Tendenz von Entwicklungs- und Verhaltensauffälligkeiten bei Vorschulkindern zeigt, dass gerade in diesem Alter Förderung wichtig ist. Die „Heim gemeinnützige GmbH für medizinische Betreuung, Senioren und Behinderte“ hat dafür das Interdisziplinäre Frühförderzentrum in Chemnitz errichtet. Seit 2008 betreut man dort Kinder mit unterschiedlichsten Defiziten. Die Einrichtung ist durch ihr interdisziplinäres Team und innovative Therapiekonzepte bundesweiter Vorreiter in der modernen Frühförderung.

Seit 20 Jahren ist Karl-Friedrich Schmerer Geschäftsführer der „Heim gemeinnützige GmbH“ in Chemnitz. Den liebevollen Beinamen „Unternehmen mit Herz“ hat sich die Einrichtung zu Recht verdient, denn intensive Fürsorge und Engagement für die kleinen Patienten werden in der Einrichtung besonders großgeschrieben. Dabei hätte es fast kein Frühförderzentrum gegeben: Das Objekt würde sich wirtschaftlich nicht lohnen, befürchtete die Stadt.

Die Arbeit mit und für Menschen ist Karl Friedrich Schmerers Berufung. In der „Heim gemeinnützige GmbH“ betreut man alle Altersgruppen - vom Säugling bis zum Rentner. Ziel ist es, ihre Selbstständigkeit zu fördern und zu verbessern. Neben ambulanten Diensten gibt es Angebote für Senioren, eine Kinderbetreuung, Behindertenhilfe und das Frühförderzentrum für Vorschulkinder. Sowohl für die Frühförderung als auch für Erziehungs- und Familienberatung gilt: Je früher psycho-soziale Auffälligkeiten bei Kindern und ihren Familien erkannt werden, desto größer sind die Chancen auf erfolgreiche Therapien, so das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport. Durch effiziente Frühförderung kann man zum Beispiel die familiären Sozialisationsbedingungen so verändern, dass spätere Verhaltensauffälligkeiten reduziert werden. Besonders wichtig dabei: die enge Zusammenarbeit zwischen Eltern, Kinderärzten, Therapeuten und Pädagogen. Eines Tages kam ein dreijähriger Junge in das Frühförderzentrum, der nicht laufen konnte. Seine Eltern hatten die Hoffnung schon fast aufgegeben. In der Einrichtung kümmerten sich Ergo- und Physiotherapeuten liebevoll und mit viel Geduld um den Jungen. Das Unglaubliche: 3 Jahre später stand er beim Sportfest auf dem Siegertreppchen. Solche Erfolgsgeschichten gibt es immer wieder hier in Chemnitz. „Der schönste Teil meines Berufes ist, zu sehen, dass man bei Kindern, denen keine rosige Zukunft vorhergesagt wird und wo selbst die Eltern die Hoffnung aufgegeben haben, mit Förderung und Disziplin viel bewirken kann“, so Geschäftsführer Karl-Friedrich Schmerer. Dabei wäre der Bau des Frühförderzentrums fast gescheitert: Öffentliche Stellen und Investoren bezweifelten die Objektwirtschaftlichkeit. Die DKB hatte dem Unternehmen schließlich das Darlehen gewährt. Das Vertrauen und der Glaube an das Projekt haben sich ausgezahlt: Jährlich werden heute über 1.000 Kinder von 40 Mitarbeitern behandelt. Vor allem aber sind es die Erfolgsgeschichten der Kinder, die zeigen, wie viel man durch frühe Förderung erreichen kann.

“Ich möchte mich bei allen Mitarbeitern und Therapeuten bedanken, die mit viel Geduld und Herzblut dabei sind, immer einen liebevollen Umgang pflegen und an jedes einzelne Kind glauben, selbst wenn es manchmal nur ganz kleine Schritte sind. Insbesondere geht mein Dank an Frau Mandy Heinke von der DKB, die uns beim Neubau des Zentrums immer beratend zur Seite stand und besonders den gesellschaftlichen Nutzen des Projektes erkannt hat.”

Karl-Friedrich Schmerer, Geschäftsführer Heim gemeinnützige GmbH

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