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Verbrauchsnahe kleine Kraftwerke versorgen Wohnquartiere effizient und sicher

Eine 3.000-Einwohner-Siedlung aus den 70ern mit Strom und Wärme versorgen. Das klingt teuer. In den 70ern war das anders. Fossile Energieträger wie Öl und Gas kamen überall zum Einsatz. Es war ja genug da. Und günstig war es auch.

Die Zeiten haben sich geändert. Und Kommunen müssen sich die Frage stellen, wie sie ihre Bürger bezahlbar, sauber und unabhängig mit Strom und Wärme versorgen können. Immer häufiger kommen Blockheizkraftwerke ins Spiel. Sie punkten mit Strom und Wärme gleichzeitig und folgen damit dem Ziel der so genannten Sektorenkopplung – eine Schlüsseltechnologie für die Energiewende.

Mit gekoppelten Strom-, Wärme- und Gasnetzen gelingt die Energiewende

Der Trend zeigt seit einigen Jahren deutlich auf effiziente Wärmeerzeugungsanlagen, die Energie und CO2 einsparen, gleichzeitig dezentral versorgen und verschiedene Bedürfnisse wie Strom und Wärme bündeln. Energieeffiziente Quartierslösungen rücken immer mehr in den Fokus und verdrängen klassische Bauvorhaben. Die Projekte werden komplexer. Risikotreiber sind selten auf den ersten Blick erkennbar. Mit der Luana hat die DKB einen erfahrenen Partner gefunden, der seit 2008 im Energiemarkt aktiv ist und bereits um die 100 Heizzentralen mit dezentralen und effizienten Energielösungen errichtet hat.

Die Luana ist eine Energieversorgerin, die nicht nur Strom und Wärme anbietet, sondern beides auch nachhaltig und wirtschaftlich miteinander verschränkt – mit Wirkungsgraden von über 90 Prozent. Dazu errichtet die Luana Blockheizkraftwerke und finanziert diese über Beteiligungsprojekte. So auch am Ben-Gurion-Ring im Norden Frankfurts. Der Vorteil für die Energiekunden der Luana ist vor allem ein finanzieller. Denn eigene Investitionen fallen nicht an. Und trotzdem wird die Energieversorgung effizienter, sauberer und für die Endverbraucher günstiger.

Blockheizkraftwerke koppeln Energien. Sie sind effizient und liefern immer.

Das Blockheizkraftwerk hat eine Leistung von 1.486 Kilowatt – genug, um die 3.000 Wohneinheiten in Hochhäusern, Einfamilienhäusern, Doppelhaushälften und Reihenhäusern zu versorgen. Bei der versorgten Fläche von 26.500 Quadratmetern fällt das Blockheizkraftwerk mit seinen gut sieben Metern Länge, knapp zwei Metern Breite und gut zwei Metern Höhe kaum auf. Ohnehin liegt es gut versteckt im bisherigen Heizhaus der Siedlung.

Genau dieses Gut-Versteckt-Sein ist für die beiden Luana-Geschäftsführer Marc Banasiak und Marcus Florek übrigens der Grund, den „BHKW Butler e.V.“ – einen Hilfeverein für den effizienten und rechtssicheren Betrieb von Blockheizkraftwerken – zu gründen. Sie wollen diese Technologie sichtbarer machen und besser auf dem Markt der erneuerbaren Energien platzieren. Im Gegensatz zu Windrädern und Photovoltaik-Anlagen sind Blockheizkraftwerke nämlich viel zu gut versteckt. Aus Sicht der Luana-Geschäftsführer ist die Sektorenkopplung ein wesentlicher Bestandteil der Energiewende, die nicht nur das Thema Strom betrachten darf, sondern auch den größten Energiemarkt, den Wärmemarkt, einschließen muss.

Denn ein Blockheizkraftwerk liefert sowohl Strom als auch Wärme – und das sicher und dezentral. Dort, wo Strom und Wärme gebraucht werden, wird beides produziert und vor Ort auch verbraucht. Die Versorgung ist obendrein sicher, denn alles, was das Blockheizkraftwerk braucht, ist ein Brennstoffvorrat. Das kann Erdgas sein, aber auch Flüssiggas, Biogas, Mineralöl oder Holz. Auch zukünftige Brennstoffe wie erneuerbare Gase lassen sich im BHKW umsetzen.

Der Brennstoff füttert einen Verbrennungsmotor, der wiederum einen Generator antreibt. Der Generator erzeugt Strom. Durch die Abgase des Verbrennungsmotors und durch die Arbeit von Motor und Generator entsteht Abwärme. Die wird über einen Wärmetauscher und schließlich in einem Wärmespeicher nutzbar gemacht.

Strom und Wärme an einem Ort erzeugen und verbrauchen. Das entlastet die Netze und ist ganz im Sinne der Energiewende.

www.luana-group.com