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Eine Frau bezahlt einen Blumenstrauß mit einer Visa Debitkarte der DKB.

Kartenakzeptanz: So bezahlst du problemlos im Alltag

In Deutschland boomt das bargeldlose Bezahlen. Aber wo wird welche Karte am häufigsten akzeptiert? Und was sind die Vorteile? Wir erklären dir, womit du im Alltag die besseren Karten hast.

Januar 2026
Bargeld lacht immer seltener! Denn in Deutschland zücken Kund*innen an der Kasse immer häufiger die kleine Plastikkarte – oder bezahlen direkt per Smartphone oder Smartwatch. Der Trend zum bargeldlosen Bezahlen hält weiter an. Kund*innen und auch immer mehr Händler*innen setzen lieber auf Karte und mobile Bezahlverfahren, weil damit die Abwicklung schneller und transparenter wird. Dennoch gibt es Unterschiede, was die Akzeptanz und die Funktionen der einzelnen Kartentypen und Bezahlmethoden angeht.

Wer besonders gerne zur Karte greift

Deutschland ist Kartenland: Zuletzt liefen hier rund 64 Prozent der Umsätze im stationären Einzelhandel per Kartenzahlung, während der Anteil von Bargeld auf etwa 34 Prozent sank.
Von A wie Apotheke bis Z wie Zoohandlung – im Schnitt zahlte 2025 jeder Mensch in Deutschland 313-mal bargeldlos. Europaweit ist das eher hinteres Mittelfeld: Norweger*innen zum Beispiel kommen auf rund 800 Kartenzahlungen pro Kopf und Jahr. Ein Grund dafür ist, dass in Skandinavien generell auch kleinste Beträge im Alltag besonders oft und gerne kontaktlos beglichen werden. Manche Geschäfte dort nehmen gar kein Bargeld mehr an.
Auch mobiles Bezahlen per Smartphone oder Smartwatch gewinnt an Zustimmung: Rund 13 Prozent aller elektronischen Bezahlvorgänge im stationären Einzelhandel wurden 2024 bereits mit mobilen Geräten abgewickelt – ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr.
313 Mal

zahlte jeder Mensch 2025 in Deutschland durchschnittlich mit Karte. Norweger*innen kommen auf 800 Kartenzahlungen pro Kopf und Jahr.

Warum auch Händler*innen auf Karte setzen

Immer weniger Geschäfte und Händler*innen akzeptieren ausschließlich Bargeld. Selbst auf dem Wochenmarkt sind Kartenterminals immer häufiger zu sehen. Dort ist das schnelle Vorhalten einer Karte ohne PIN-Eingabe besonders bequem - auch für die Händler. Das Hantieren mit Bargeld ist schließlich nicht nur ein Hygieneproblem, sondern kostet zusätzlich Zeit.
Rund 13 %

aller kartengestützter Bezahlvorgänge erfolgen per Smartphone oder Smartwatch.

Quelle: EHI

Akzeptierten manche Geschäfte früher Kartenzahlung erst ab einem bestimmten Mindestbetrag, so ist es heute längst üblich auch Kleinstbeträge in der Bäckerei, im Kiosk, im Café oder eben auf dem Wochenmarkt kontakt- und bargeldlos zu zahlen. Gerade das mobile Zahlen per Smartphone oder Smartwatch gewinnt dabei weiter an Bedeutung und wird zunehmend akzeptiert. Laut der EHI-Studie laufen hierzulande rund 13 Prozent aller kartengestützten Bezahlvorgänge per Smartphone oder Smartwatch, verglichen mit deutlich niedrigeren Anteilen in den Vorjahren.

Wie sich Kartentypen unterscheiden

Ob du nun einen neuen Fernseher kaufst oder die Zahnreinigung bezahlst – für dich als Kund*in ist der eigentliche Bezahlvorgang bei allen drei gängigen Kartentypen praktisch identisch: Ranhalten oder einstecken, im Zweifelsfall kurz bestätigen und PIN eintippen – fertig! Trotzdem gibt es Unterschiede. So werden Beträge, die du mit der Girocard zahlst oder am Geldautomaten abbuchst, meist noch am selben Tag vom Girokonto abgebucht. Dazu muss genügend Guthaben oder ein Dispositionskredit – der „Dispo“ – verfügbar sein. Ganz genauso ist es bei der Debitkarte. Diese gibt es bei der DKB gratis zum Konto dazu.
Debit- und Kreditkarten lassen sich zudem in der Regel auch für mobiles Bezahlen über Smartphone oder Smartwatch nutzen, die Option ist für Girocards weniger verbreitet. Zahlst du mit Kreditkarte, werden die Beträge meist einmal im Monat gesammelt vom Konto abgebucht. Die Bank, welche die Kreditkarte ausgibt, gewährt also einen kurzfristigen Kredit innerhalb des Verfügungsrahmens.

Beim Einkauf: Debit- und Kreditkarten im Vorteil

An der Kasse sind oft – aber nicht immer – alle drei Karten gleich willkommen. Besonders große Handelsketten, Tankstellen und Discounter machen heute keinen Unterschied mehr. Kleinere Händler*innen hingegen sind manchmal noch wählerischer. Als Grund werden oft die Gebühren der Kartenanbieter genannt.
2023

wurde Visa in Deutschland erstmals an mehr Bezahlterminals akzeptiert als die Girocard.

Quelle: Visa

Aber das ändert sich: Als Besitzer*in einer Visa Debit- oder Kreditkarte hast du neuerdings sogar die besseren Karten. Denn 2023 wurde Visa in Deutschland erstmals an mehr Terminals akzeptiert als die Girocard - ein Trend, der sich weiter fortsetzt. Das liegt unter anderem daran, dass die Gebühren für Händler*innen gesunken sind. Zudem bieten Fintech-Startups wie SumUp, Zettle oder Paymash günstige Zahlungssysteme mit eigenen Terminals an. Du findest solche immer häufiger gerade in kleinen Cafés, Boutiquen oder beim Friseur, wo dann nur noch ein Tablet-Computer die Rolle der Registrierkasse übernimmt. Diese Systeme unterstützen in der Regel auch mobile Zahlungen per Smartphone oder Smartwatch, sodass Kundinnen noch flexibler bezahlen können.

Im Ausland: Verlässlich Bezahlen und Geld abheben

Vor dem Urlaub noch Bargeld wechseln? Das war gestern. Heute bist du auch außerhalb der Eurozone bei Ankunft sofort flüssig. Kartenzahlung und Geldautomaten machen es möglich. Dabei sind Kreditkarten und Debitkarten aber klar im Vorteil. Zwar haben viele Girocards noch eine Zusatzfunktion, die das Bezahlen im Ausland erlaubt. Solche sogenannten Co-Badges, wie das Zeichen V-PAY von Visa, gelten aber als Auslaufmodell. Zudem können Kosten entstehen. Daher empfiehlt es sich, unterwegs im Ausland immer eine Debit- oder Kreditkarte dabei zu haben. Diese sind international akzeptiert und ermöglichen es dir in der Regel, auch kostenlos Bargeld in der Landeswährung abzuheben. Bei der DKB ist auch das Bezahlen mit der Kreditkarte überall, wo Visa akzeptiert wird, kostenlos. Gleiches gilt für die Debitkarte mit Aktivstatus.
Visa Kreditkarte der DKB

Mit ihr kannst du online sowie weltweit mobil bezahlen und Geld am Automaten abheben – überall, wo Visa akzeptiert wird. Jetzt beantragen!

Sicher online und auf Reisen

Beim Shoppen im Internet, sowie für Bezahlungen in Apps ist oft das Hinterlegen einer Debit- oder Kreditkarte Pflicht. Dasselbe gilt für die Buchung von Mietwagen. Viele Autovermietungen blockieren als Kaution einen bestimmten Betrag kurzfristig auf der Kreditkarte. So sind sie für den Fall eines Schadens abgesichert, ohne dass du als Mieter*in tatsächlich eine größere Summe Geld hinterlegen musst. Eine Kaution kann in vielen Fällen auch mit einer Debitkarte hinterlegt werden. Der Kautionsbetrag wird dabei auf deinem Girokonto geblockt, welches entsprechend gedeckt sein muss. Reiseunternehmen, Urlaubsportale und Hotels legen zum Teil ebenfalls Wert auf das Hinterlegen einer Debit- oder Kreditkarte.

Pro und Contra der Kartenzahlung

Pro

  • Mit Karte zahlst du immer passend. Du brauchst kein Bargeld in der Tasche, musst kein Wechselgeld nachzählen und nimmst auch kein ausländisches Geld mit nach Hause.
  • Mit Karte zu zahlen ist schnell und unkompliziert. Bis 50 Euro ist in der Regel nicht einmal eine PIN-Eingabe nötig. Bei Zahlung mit dem Smartphone ist auch bei Beträgen über 50 Euro nur in Ausnahmefällen eine PIN-Eingabe nötig, da Smartphones bereits per Biometrie oder PIN gesichert sind.
  • Die Karte ist sicherer. Entwendete oder verlorene Bankkarten lassen sich sperren, verlorenes Bargeld ist einfach futsch.
  • Mit Karte werden deine Finanzen transparenter. Auf der Konto- oder Kreditkartenabrechnung siehst du genau, wofür du dein Geld ausgibst.

Contra

  • Bargeld ist in Deutschland noch immer das weitakzeptierteste Zahlungsmittel.
  • Bargeld funktioniert ohne Strom und ohne Netz. Im Notfall lässt sich immer darauf zurückgreifen.
  • Für spontanes Trinkgeld oder Spenden in der Fußgängerzone ist Bargeld schneller zur Hand.
Kurz gesagt
  • Kartenzahlung wird zunehmend zur Norm, auch in Deutschland.

  • Bargeldloses Zahlen ist schneller, transparenter und sicherer für Kund*innen und Händler*innen.

  • Debit- und Kreditkarten sind weltweit im Vorteil und in Geschäften hierzulande auf dem Vormarsch.

  • Zusatzfunktionen machen zum Beispiel die Visa Kreditkarte der DKB besonders nützlich.

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