Freizeit & Mobilität
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Ein Pärchen sitzt vor dem Eifelturm in Paris und macht ein Selfie.

Paris: Geld sparen und die Stadt der Liebe erleben

Frankreichs Hauptstadt begeistert – nicht nur als Austragungsort der Olympischen Spiele 2024, sondern seit jeher als eine der vielseitigsten Metropolen Europas. Unser Guide zeigt dir, wie du bei den zahlreichen touristischen Höhepunkten clever sparst und welche Bezahlmöglichkeiten du dafür einsetzt – von der Anreise bis zu günstigen Restaurants.

Januar 2026
Paris hat sich im Sommer 2024 als internationale Gastgeberstadt von seiner besten Seite gezeigt. Die Olympischen Spiele haben bewiesen, wie lebendig, gut organisiert und weltoffen die Metropole ist. Doch auch nach dem Ende des sportlichen Großereignisses bleibt Paris ein Reiseziel, das jederzeit einen Besuch wert ist. Damit du deinen Geldbeutel nicht allzu sehr belastest, haben wir hier den passenden Guide für dich. Mit unseren Reisetipps kannst du nicht nur Nerven schonen, sondern auch bares Geld sparen. Denn gerade in beliebten Reisezeiten können die Kosten in die Höhe schnellen. Wir zeigen dir, wie du nachhaltig anreist, günstig übernachtest und mobil vor Ort bleibst.
Illustration zeigt ein Paar, das vor einem Auto steht

Anreise nach Paris: Nachhaltig und entspannt ankommen

Umweltbewusst und bequem kommst du nach Paris am besten mit der Bahn. Aus Deutschland gibt es zahlreiche Bahnverbindungen mit unterschiedlichen Umsteigeoptionen. Günstige Tickets kannst du beispielsweise mit einem Zwischenstopp in Straßburg ergattern.
Ab Ende März 2026 wird es wieder eine Nachtzugverbindung Berlin-Paris geben. Die Fahrt dauert rund 15,5 Stunden. Die Tickets solltest du vorher online kaufen – beispielsweise bei Omio, dem französischen Anbieter SNCF oder der Deutschen Bahn. Zahlen kannst du die Fahrkarten jeweils ganz bequem und sicher mit deiner Bankkarte – es ist nicht mehr möglich, Tickets bei den Zugbegleiter*innen im Fernverkehr zu kaufen. Der Zug verkehrt drei Mal in der Woche – am Montag, Mittwoch und Freitag. Aus der Main-Metropole gibt es zudem mehrere Direktverbindungen mit dem Zug nach Paris, die schnellsten davon mit knapp unter vier Stunden Fahrtzeit.
Aber auch von Berlin aus kannst du Frankreichs Hauptstadt bald schneller per Zug erreichen: Seit Ende 2024 gibt es eine zusätzliche Direktverbindung, mit der du in knapp acht Stunden ohne Umstieg nach Paris kommst. Die Strecke des Hochgeschwindigkeitszuges verläuft über Halle/ Saale, Erfurt, Frankfurt am Main, Mannheim, Karlsruhe und Straßburg.
Als kostengünstige Alternative zur Bahnfahrt kannst du dich auch für eine Busfahrt nach Paris entscheiden. Von Köln aus dauert die Fahrt nach Paris im Reisebus beispielsweise rund sechs Stunden. Wer weiter nördlich, südlich oder östlich startet, muss entsprechend mehr Zeit mitbringen.
Illustration eines Doppelbettes

Unterkunft: Clever übernachten trotz Hochsaison

Eine Unterkunft in Paris kann teuer sein – vor allem in der Hochsaison und zu besonderen Anlässen. Um günstig zu übernachten, ist es ratsam, im Voraus zu buchen oder Last-Minute-Angebote zu prüfen. Zudem empfiehlt es sich, die Preise auf Vergleichsportalen zu überprüfen, um das beste Angebot zu finden. Wenn du regelmäßig über eine bestimmte Buchungsplattform Unterkünfte reservierst, lohnt es sich, Mitglied eines Treueprogramms zu werden. Plattformen wie Booking.com oder Trip.com gewähren treuen Kund*innen häufig Rabatte und Sonderkonditionen.
Eine weitere Möglichkeit, die Kosten zu senken, ist die Suche nach Hotels außerhalb des Stadtzentrums von Paris, solange die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr gewährleistet ist. Hoteltipps für jeden Geldbeutel findest du beispielsweise bei Stadtpfade Paris. Alternativ bieten sich auch kostengünstige Übernachtungsoptionen wie Couchsurfing, Camping oder Wohnungstausch an. Diese Optionen ermöglichen nicht nur eine preisbewusste Unterkunft, sondern bieten auch die Chance, mit Menschen in Kontakt zu kommen und die Stadt aus einem anderen Blickwinkel zu erleben.
Übrigens: Bei der Buchung über Plattformen wie Booking.com ist es oft möglich, die Zahlung erst kurz vor Reiseantritt durchzuführen, wenn eine Bezahlkarte hinterlegt wurde. Das bietet dir eine gewisse Flexibilität, besonders wenn Unsicherheiten bezüglich deiner Reisepläne bestehen. Gleichzeitig solltest du jedoch die Stornierungsfristen im Blick behalten, um unerwartete Kosten zu vermeiden.

Im Ausland mit den Bankkarten der DKB

Für Auslandsreisen ist die Visa Debitkarte der DKB ein nützlicher Begleiter. Mit ihr kannst du als Kund*in mit Aktivstatus weltweit fast überall kostenlos Geld am Automaten abheben und bezahlst weltweit überall kostenlos, wo Visa akzeptiert wird.

Mit der Visa Kreditkarte ist das Bezahlen und Abheben am Geldautomaten sogar für alle Kund*innen seitens der DKB weltweit kostenfrei – egal ob in Euro oder in anderen Währungen. Sowohl mit der Visa Debit- als auch mit der Visa Kreditkarte musst du beim kostenfreien Geldabheben mindestens 50 Euro ziehen.

Beachte: Es ist möglich, dass Händler*innen oder Geldautomatenbetreiber zusätzliche Entgelte für die Nutzung erheben. Darauf hat die DKB keinen Einfluss.

Ein weiterer Vorteil als DKB-Kund*in mit Aktivstatus auf Reisen: Die Bank bietet dir ein Notfallpaket, sodass du bei einem Verlust deiner Bankkarte schnell wieder flüssig bist.

Übersicht aller Karten

Illustration eines Autos

Mobil durch die französische Metropole

Mit der Metro kommst du besonders schnell und kostengünstig durch Paris. Um die besten Angebote für deine Bedürfnisse zu finden, solltest du dich vor deinem Paris-Aufenthalt über die verschiedenen Ticketoptionen informieren. Für Besucher*innen empfiehlt sich das Pauschalticket „Paris Visite“, mit dem du nicht nur alle öffentlichen Verkehrsmittel nutzen kannst, sondern auch noch ermäßigten Eintritt zu Sehenswürdigkeiten wie dem Panoramablick auf dem Tour Montparnasse erhältst – mit Aussicht auf die ganze Stadt, inklusive Eiffelturm. Das Ticket gibt es für unterschiedlich lange Gültigkeitszeiträume, die günstigste Option für einen Tag kostet rund 15 Euro und lässt sich online beim Fremdenverkehrsamt Paris erwerben. Allerdings muss das Ticket anschließend noch persönlich in der Stadt abgeholt werden.
Wenn du nicht von den touristischen Ermäßigungen des Passes profitieren, sondern einfach nur den Nahverkehr nutzen möchtest, kannst du auch ein 10er-Ticket, ein sogenanntes Carnet, kaufen. Der Verkauf von 10er-Tickets in Form von Pappfahrscheinen an Automaten, Fahrkartenschaltern und Verkaufsstellen wie Tabakläden wurde vollständig eingestellt. Daher musst du den Pass Navigo Easy verwenden. Diese Chipkarte kann an allen Fahrkartenschaltern zum einmaligen Preis von 2 Euro erworben und anschließend beliebig oft an Automaten und Schaltern per Kartenzahlung mit Einzelfahrscheinen, Carnets und anderen Fahrscheinoptionen aufgeladen werden.
Außerdem gibt es in der Stadt auch zahlreiche Möglichkeiten, ein Fahrrad zu mieten – gerade im Sommer ist dies eine kurzweilige und kostengünstige Art, Paris zu erkunden. Bei Pariser*innen beliebt ist beispielsweise das „Vélib“. Dieses Stadtrad kannst du schon für 20 Euro für 3 Tage mieten und die Stationen sind über die ganze Metropole verteilt. Die Buchung und Bezahlung der Räder erfolgen ganz einfach per App.
Illustration eines Essbestecks

Ausgehen in Paris ohne finanzielle Überraschungen

In Pariser Restaurants gibt es oft ein erschwingliches Mittagsmenü. Selbst Menüs der gehobenen französischen Küche – mit Vorspeise, Hauptgang und Dessert – sind mittags häufig für bis zu 30 Euro erhältlich. Tipps für tolle Restaurants mit bezahlbarem Mittagsmenü hat der regionale Reiseführer „Sortir à Paris“ zusammengestellt.
Wenn es mittags eher schnell gehen soll, bieten viele Pariser Bäckereien eine günstige „Formule“ an: Dabei handelt es sich meist um ein frisch belegtes Baguette, Salat oder Quiche, hinzu kommen Nachspeise und alkoholfreies Getränk. Mit dieser Kombination kannst du dich bei schönem Wetter dann einfach nach draußen setzen und ein Picknick machen – am Ufer der Seine findest du hierfür sogar einige Picknicktische.
Cafés und Restaurants erheben in Frankreich eine gesetzlich vorgeschriebene Servicegebühr von 15 Prozent. Diese ist bereits in den Preisen der Speisekarte enthalten und wird nicht auf die Rechnung aufgeschlagen. Da diese Gebühr dem Personal zugutekommt, ist es durchaus üblich, gar kein Trinkgeld zu geben. Bei gutem Service sind ein paar zusätzliche Euro aber eine nette Geste.
Ob Restaurant, Bäckerei oder Bar – Kartenzahlung ist in Paris weit verbreitet. Dennoch schadet es nicht, immer etwas Bargeld dabeizuhaben. Mit der Visa Debitkarte der DKB kannst du auch in Frankreich kostenlos Geld abheben.
Illustration einer Eintrittskarte
Kurz gesagt
  • Wenn du die richtigen Angebote nutzt, muss ein Besuch in Paris keine allzu große Belastung für deinen Geldbeutel sein.

  • Mit der Metro kommst du besonders schnell und kostengünstig durch Paris.

  • In Pariser Restaurants gibt es oft ein erschwingliches Mittagsmenü.

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