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Vater und Sohn werfen gut gelaunt Geld in zwei Sparschweine

Finanzcheck: Wie gut kennst du dich mit Geld aus?

Wie schätzt du selbst dein Wissen bei den Themen Geld und Investieren ein? Bist du schon Finanzprofi oder gibt es noch Nachholbedarf? Mach hier den Check – mit zehn Fragen zu Finanzen, die dein Wissen testen und erweitern.

Januar 2026

Das Wichtigste in Kürze:

  • Der Finanzwissen-Test zeigt dir, wo du stehst – und wo du weiter wachsen kannst.

  • 10 Fragen helfen dir, dein Wissen zu Geld, Sparen & Investieren einzuordnen.

  • Mit klaren Tipps lassen sich typische Wissenslücken schnell schließen.

Viele Menschen wissen intuitiv, was Geld ungefähr bedeutet – aber nicht, wie stark kleine Entscheidungen langfristig wirken. Unser kurzer Finanzwissen-Check zeigt dir, wo du bereits stark bist und wo du mit wenig Aufwand viel dazulernen kannst.

Warum es sich lohnt, das eigene Finanzwissen zu testen

Häufig treffen Menschen finanzielle Entscheidungen aus dem Bauch heraus – oder verlassen sich auf andere. Das ist verständlich, aber riskant. Denn je besser du verstehst, wie Geldanlage und die Finanzwelt funktionieren, desto sicherer kannst du mitreden, planen und investieren. Vielleicht stellst du fest, dass du beim Thema Zinsen glänzt – aber bei Aktien oder Steuern noch Nachholbedarf hast. Das ist kein Problem, sondern der perfekte Ausgangspunkt: Wer sich darüber im Klaren ist, was er oder sie nicht weiß, kann gezielt dazulernen.

Quiz: Finanzwissen-Selbsttest

Teste hier dein Finanzwissen, die Auflösung der Fragen findest du am Ende.

10 Quiz-Fragen

1. Was bedeutet es für die Kaufkraft deines Geldes, wenn die Inflation höher ist als der Zinssatz deines Kontos?

a) Die Kaufkraft bleibt gleich.

b) Die Kaufkraft sinkt.

c) Die Kaufkraft nimmt zu.

2. Was ist ein ETF (Exchange Traded Fund)?

a) Ein börsengehandelter Fonds, der in der Regel passiv einen bestimmten Index abbildet.

b) Eine Aktie eines einzelnen Unternehmens.

c) Ein Zinsprodukt mit garantierter Laufzeit.

3. Warum ist der Zinseszinseffekt bei langen Laufzeiten so wirkungsvoll?

a) Er wirkt nur bei hohen Beträgen.

b) Zinsen werden wieder angelegt und bringen selbst neue Zinsen.

c) Er funktioniert nur bei Tagesgeld.

4. Was bedeutet „Diversifikation“ bei der Geldanlage?

a) Du verteilst dein Vermögen auf verschiedene Anlageklassen, Regionen und Branchen, um das Risiko zu reduzieren.

b) Du investierst alles in einen Trendmarkt.

c) Du sparst ausschließlich auf dem Girokonto.

5. Welche Aussage zur Leitzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) stimmt?

a) Eine Leitzinserhöhung führt zu tendenziell teureren Krediten, aber attraktiveren Sparkonditionen.

b) Die EZB passt den Leitzins jeden Monat automatisch an die Inflation an.

c) Der Leitzins betrifft nur Unternehmen, nicht Privatpersonen.

6. Welchen negativen Nebeneffekt kann ein zu starkes Diversifizieren auf deine Portfoliorendite haben?

a) Es senkt die Kosten zu stark.

b) Bei zu vielen Einzelpositionen steigen Transaktionskosten (Ordergebühren) überproportional.

c) Es erhöht das Risiko einzelner Werte.

7. Welche Aussage zur nachhaltigen Geldanlage ist korrekt?

a) ESG-Fonds schließen automatisch jedes Unternehmen mit CO₂-Ausstoß aus.

b) Nachhaltige Fonds können Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungskriterien berücksichtigen.

c) Nachhaltige Fonds sind immer sicherer als klassische Fonds.

8. Wie nennt man das Risiko, bei einer Marktkorrektur genau zum falschen Zeitpunkt zu investieren?

a) Alpha-Risiko

b) Timing-Risiko

c) Volatilitätsrisiko

9. Was beschreibt der Cost-Average-Effekt?

a) Den Effekt, dass die Gesamtkosten eines ETFs über die Zeit steigen.

b) Den Effekt, dass die Rendite eines ETFs durch die durchschnittlichen Fondskosten bestimmt wird.

c) Den Effekt, dass regelmäßige Investitionen in Wertpapiere bei schwankenden Kursen zu einem durchschnittlichen Kaufpreis führen, der oft günstiger ist als ein einmaliger Kauf.

10. Welcher Aspekt hat einen starken Effekt auf deinen langfristigen Anlageerfolg?

a) Gar keiner.

b) Verhalten, Emotionen und Timing bestimmen langfristig einen großen Anteil des Erfolgs.

c) Nur Glück spielt eine Rolle.

Finanzwissen-Quiz: Lösungen

Frage 1: Richtig ist b). Wenn die Inflationsrate höher ist als dein Zinssatz, sinkt die reale Kaufkraft deines Geldes.
Frage 2: Richtig ist a). ETFs (Exchange Traded Funds) bilden Indizes wie den MSCI World nach – günstig, breit gestreut und transparent.
Frage 3: Richtig ist b). Der Zinseszinseffekt sorgt dafür, dass Kapital mit der Zeit exponentiell wächst.
Frage 4: Richtig is a). Eine breite Streuung mindert Verluste, falls einzelne Anlagen schwächeln.
Frage 5: Richtig ist a). Bei höheren Leitzinsen, haben Geschäftsbanken einen größeren Margendruck und müssen ihre Kredite verteuern.
Frage 6: Richtig ist b). Wer zu breit streut, gleicht Chancen aus und verliert die Möglichkeit einer Überrendite – das Portfolio wird träge.
Frage 7: Richtig ist b). Nachhaltige Fonds berücksichtigen Kriterien aus den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG). Sie bewerten Unternehmen also nicht nur nach wirtschaftlichen Kennzahlen, sondern auch nach deren Verantwortung in diesen Bereichen.
Frage 8: Richtig ist b). Market Timing ist schwer – wer regelmäßig investiert (Cost-Average-Effekt), senkt dieses Risiko.
Frage 9: Richtig ist c). Regelmäßige Käufe bei schwankenden Kursen führen zu einem durchschnittlichen Kaufpreis, der in der Regel günstiger ist als ein einmaliger Kauf.
Frage 10: Richtig ist b). Studien zeigen: Disziplin, Geduld und rationales Handeln sind entscheidender als kurzfristige Marktentwicklungen.

Finanzwissen-Quiz: Auswertung

Für jede richtige Antwort erhältst du einen Punkt.
  • 8–10 Punkte:

    Sehr gut! Du hast solides Finanzwissen und verstehst Zusammenhänge.

  • 5–7 Punkte:

    Gut! Du kennst die Grundlagen, kannst aber noch vertiefen.

  • 0–4 Punkte:

    Du hast den wichtigsten Schritt getan: Du startest bewusst. Jetzt kannst du gezielt Wissen aufbauen.

Typische Wissenslücken – und wie du sie schließt

Finanzwissen besteht aus unterschiedlichen Bausteinen. Einige Themen tauchen bei vielen Menschen immer wieder als Unsicherheit auf. Hier findest du die häufigsten – und wie du sie ganz einfach aufholen kannst.
1. So schützt du dein Erspartes vor Kaufkraftverlust
Viele Verbraucher*innen wissen, dass die Inflation die Preise steigen lässt – aber nicht, wie sehr sie das Ersparte beeinflusst, wenn es auf schlecht verzinsten Konten liegen bleibt. Ein Guthaben von 5.000 Euro verliert bei zwei Prozent Inflation jährlich rund 100 Euro an Kaufkraft.
Um dich vor Kaufkraftverlusten zu schützen, brauchst du vor allem zwei Dinge:
  • Zinsen, die möglichst nah an oder über der Inflationsrate liegen,

  • Anlageformen, die langfristig Wachstum ermöglichen können – etwa breit gestreute ETFs

Mit dem richtigen Mix bleibt dein Vermögen nicht nur stabil, sondern kann sogar wachsen.
2. So findest du die richtige Anlageform für dein persönliches Ziel
Eine weit verbreitete Wissenslücke: Viele wissen nicht, welche Anlageform zu welchem Ziel passt. Tagesgeld ist sicher, aber bringt meist wenig Rendite. Aktien bieten mehr Renditechancen, sind aber auch schwankungsanfällig.
Die Faustregel lautet:
  • Kurzfristige Ziele → sicher & flexibel (Tagesgeld, Festgeld)

  • Langfristige Ziele → renditestark & breit gestreut (ETFs, Fonds)

Durch das Verständnis von Risiko, Laufzeit und Renditechancen kannst du klar entscheiden, welche Anlageform deine Ziele unterstützt – ob Notgroschen, neue Küche oder Altersvorsorge.
3. So behältst du Steuern auf Kapitalerträge im Griff
Kapitalerträge und Steuern wirken oft kompliziert – aber das Grundwissen ist schnell aufgebaut. Auf diese Basics kommt es an:
  • Es gibt den Sparerpauschbetrag. Dieser beträgt 1.000 Euro pro Jahr für Alleinstehende beziehungsweise 2.000 Euro für Eheleute.

  • Alle Einkünfte, die du darüber hinaus mit deiner Geldanlage erzielst – beispielsweise Kursgewinne oder Dividenden – werden mit der Abgeltungsteuer besteuert (25 Prozent plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer).

  • Deine Gewinne und Verluste aus Kapitalerträgen werden teilweise miteinander verrechnet, was die Abgeltungsteuer mindern kann. Diese Verrechnung übernimmt deine Bank für dich.

4. So baust du frühzeitig eine Vorsorge auf, die zu dir passt
Viele Menschen fangen zu spät an, über Vorsorge nachzudenken – sei es Altersvorsorge, Berufsunfähigkeit oder der Notgroschen. Dabei gilt: Je früher du beginnst, desto entspannter wird es später. Finanzielle Absicherung setzt sich aus drei Bausteinen zusammen:
Wenn du weißt, wie diese Bausteine zusammenspielen, kannst du dir Schritt für Schritt eine solide Basis aufbauen.
5. So erkennst du Finanzfallen frühzeitig
Ob unnötige Verträge, emotionale Entscheidungen oder fehlende Streuung – typische Fehler entstehen oft, weil das Wissen oder der Überblick fehlt, um sie zu erkennen. Ein Haushaltsbuch oder eine simple Budgetplanung kann dir helfen, Warnsignale früh zu erkennen. Dazu könnten gehören:
  • Deine Konsumausgaben steigen schneller als dein Einkommen

  • Du neigst zu einem impulsiven Kaufverhalten

  • Du hast keine Rücklagen gebildet

  • Du hast keinen Plan für deine Geldanlage

Tipps, um dein Finanzwissen zu stärken

Du musst nicht alles auf einmal lernen. Diese Schritte machen den Anfang leichter:

  • Sprich über Geld – mit Freund*innen, Familie oder Kolleg*innen.

  • Nutze regelmäßig gute Quellen – etwa das Finanzwissenportal deiner Bank, neutrale Verbraucherportale oder seriöse Fachmedien.

  • Bleib neugierig – Finanzwissen wächst Stück für Stück.

  • Teste dein Wissen – Quizze (wie dieses hier) zeigen dir, wo du stehst.

  • Setze kleine Ziele – etwa „15 Minuten pro Woche Finanzwissen“.

  • Nutze dein Online-Banking aktiv – erkenne Muster in Einnahmen und Ausgaben.

Finanzwissen leicht gemacht – mit der DKB

Finanzthemen lassen sich einfach erklärt und alltagstauglich aufbereitet leichter verstehen. Genau deshalb findest du auf der DKB-Webseite im Bereich Finanzwissen regelmäßig neue Inhalte, die komplexe Themen verständlich machen – fundiert und praxisnah.
Damit du immer auf dem neuesten Stand bleibst, lohnt sich auch ein Blick in die DKB-News. Dort bekommst du aktuelle Artikel, Hinweise und Tipps. Zusätzlich bietet der Börsenwissen-Newsletter eine kompakte Portion Finanzwissen zu Börsenthemen direkt ins Postfach. Auch auf Instagram findest du kurze, verständliche Erklärungen zu Trends, Grundlagen und Finanzfragen, die im Alltag oft auftauchen.
So bekommst du Schritt für Schritt ein Gefühl dafür, wie Geldanlage, Sparen und Vorsorge funktionieren – und kannst deine Finanzentscheidungen mit wachsendem Wissen selbstbewusst gestalten.
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