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Disclosure-Verordnung

Angaben zu nachteiligen Nachhaltigkeitsauswirkungen (Adverse Sustainability Impacts Statement) gemäß Artikel 4 Absatz 5 a) Disclosure-Verordnung EU 2019/2088

Investitionsentscheidungen im Rahmen einer Anlageberatung  können negative Auswirkungen auf sog. „Nachhaltigkeitsfaktoren“ verursachen oder zu diesen beitragen.

Unter einem „Nachhaltigkeitsfaktor“ versteht der Gesetzgeber konkret Umwelt-, Sozial- und Arbeitnehmerbelange, die Achtung der Menschenrechte sowie die Bekämpfung von Korruption und Bestechung.

Aufgrund der Größe der DKB sowie der Bedeutung und des Umfangs des Wertpapiergeschäftes in unserem Haus, hat die DKB das Thema der Nachhaltigkeit bereits seit vielen Jahren fest in ihren Unternehmenswerten verankert. Um ihren Beitrag für ein stabiles und nachhaltiges Finanzsystem zu leisten, hat sich die DKB daher schon frühzeitig bei ihrer Anlageberatung dazu entschieden, bei den Anlageempfehlungen für unsere Kundinnen und Kunden die wichtigsten nachteiligen Auswirkungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren zu berücksichtigen.

Um zu vermeiden, dass durch Investitionsentscheidungen unserer Kundinnen und Kunden Nachhaltigkeitsfaktoren beeinträchtigt werden können, haben wir bereits im Vorfeld konkrete Ausschlusskriterien bei unseren nachhaltigen Anlageempfehlungen festgelegt, die dem Schutz der Nachhaltigkeitsfaktoren dienen sollen.

Folgende Ausschlusskriterien haben wir dabei berücksichtigt (Ausschlusskriterien bezogen auf den jeweiligen Fonds/ETF):

  • Mehr als 10 % Rüstungsgüter
  • Mehr als 5 % Tabakproduktion
  • Mehr als 30 % Kohle
  • Schwere Verstöße gegen den UN Global Compact:

 

Der UN Global Compact umfasst die folgenden Regeln:

  1. Unternehmen sollen den Schutz der internationalen Menschenrechte unterstützen und achten.
  2. Unternehmen sollen sicherstellen, dass sie sich nicht an Menschenrechtsverletzungen mitschuldig machen.
  3. Unternehmen sollen die Vereinigungsfreiheit und die wirksame Anerkennung des Rechts auf Kollektivverhandlungen wahren.
  4. Unternehmen sollen für die Beseitigung aller Formen von Zwangsarbeit eintreten.
  5. Unternehmen sollen für die Abschaffung von Kinderarbeit eintreten.
  6. Unternehmen sollen für die Beseitigung von Diskriminierung bei Anstellung und Erwerbstätigkeit eintreten.
  7. Unternehmen sollen im Umgang mit Umweltproblemen dem Vorsorgeprinzip folgen.
  8. Unternehmen sollen Initiativen ergreifen, um größeres Umweltbewusstsein zu fördern.
  9. Unternehmen sollen die Entwicklung und Verbreitung umweltfreundlicher Technologien beschleunigen.
  10. Unternehmen sollen gegen alle Arten der Korruption eintreten, einschließlich Erpressung und Bestechung.

 

Diese Informationen stellen wir Ihnen in einem Beratungsgespräch zur Verfügung, damit Sie eine fundierte Investitionsentscheidung, unter Berücksichtigung von nachteiligen Auswirkungen auf die jeweils betroffenen Nachhaltigkeitsfaktoren, treffen können.