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Bekanntgabe der fünf Stipendiat*innen

  • VR KUNSTPREIS der DKB in Kooperation mit der CAA Berlin 

 

Berlin, 23. September 2020 – Fünf VR-Kunstwerke sind für den ersten Kunstpreis für Virtual Reality im Bereich der bildenden Kunst in Deutschland nominiert. Aus 104 Bewerbungen wurde eine Shortlist erstellt, die von einer Fachjury gesichtet wurde. Zur hochkarätigen Fachjury des VR KUNSTPREIS gehörten Sabine Himmelsbach (Direktorin, HeK - Haus der elektronischen Künste Basel), Astrid Kahmke (Direktorin und Kuratorin, Virtual Worlds Festival, München), Wolf Lieser (Galerist, DAM, Berlin), Ulrich Schrauth (Künstlerischer Leiter, VRHAM! Festival, Hamburg), Dr. Alexandra von Stosch (Mitbegründerin CAA Berlin / Leiterin Kunst und Kultur, Artprojekt Gruppe, Berlin).

Im September treten die VR-Künstler*innen viermonatige Arbeitsstipendien an, die mit jeweils 1.000 Euro monatlich dotiert sind. Ihre erarbeiteten Projekte werden in einer institutionellen Ausstellung vom 27. Februar bis 18. April 2021 im Haus am Lützowplatz Berlin gezeigt, kuratiert von Tina Sauerländer, der künstlerischen Leiterin des VR KUNSTPREISes. Drei der fünf Stipendiat*innen erhalten darüber hinaus ein Preisgeld von insgesamt 12.000 Euro

 

Jurystatement: „Die fünf ausgewählten künstlerischen VR-Experiences für die Arbeitsstipendien des VR KUNSTPREIS der DKB in Kooperation mit CAA Berlin überzeugten sowohl durch ihre ästhetische Gestaltung, die die Grenzen und Möglichkeiten des VR-Mediums auslotet, als auch durch ihre gesellschaftskritische Ausrichtung. Sie hinterfragen heute, in welcher Welt wir morgen leben wollen.“

KÜNSTLERDUO BANZ & BOWINKEL - Poly Mesh, 2020 

Poly Mesh, 2020 Giulia Bowinkel bildet zusammen mit Friedemann Banz das Berliner Künstlerduo Banz & Bowinkel. Banz & Bowinkel beschäftigt sich in seinem Werk mit dem Computer als Alltagsmedium und dessen Einfluss auf den Menschen. Der Fokus liegt hierbei auf der Wahrnehmung der Welt, die der Mensch als Realität begreift und die nun mithilfe des Computers simulierbar wird. Mit ihrer Arbeit stellen Banz & Bowinkel den Begriff der simulierten Realität, und damit gleichlautend die menschliche Wahrnehmung der Welt im virtuellen Raum, in Frage. Die neue VR-Experience Poly Mesh zieht die Besucher*innen in eine dystopische Welt, in der KI-gesteuerte Avatare scheinbar sinnlos interagieren. In gedämpftem Neonlicht rufen standardisierte 3D-Modelle dazu auf, die gültigen Normen und Werte unserer Gesellschaft zu hinterfragen.
banzbowinkel.de

EVELYN BENCICOVA - Artificial Tears, 2019 

Evelyn Bencicova (*1992, Bratislava) ist eine bildende Künstlerin, die die Bereiche bildende Kunst und neue Medien miteinander verbindet. Bencicovas Praxis kombiniert ihr Interesse an zeitgenössischer Kultur mit akademischer Forschung. Die Künstlerin konstruiert narrative Szenarien, welche die Grenzen zwischen Realität, Erinnerung und Imagination verwischen. So schafft sie einzigartige ästhetische Räume, in denen Konzeptuelles mit Visuellem vereint wird. Die VR-Experience Artificial Tears beschäftigt sich kritisch mit den kulturell tradierten, stereotypen Vorstellungen des Mannes als Schöpfer und der Frau als Maschine, die als ausführende Figur nicht selbstständig agiert. Evelyn Bencicova ist zudem die diesjährige Gewinnerin der BERLIN MASTERS SCHLIEMANN RESIDENCY
evelynbencicova.com

PATRICIA DETMERING - Aporia, 2020 

Die in der ehemaligen DDR geborene Künstlerin Patricia Detmering (*1980) verhandelt in ihrem Werk gesellschaftliche Themen, die sie insbesondere in ihrer eigenen Biografie sucht. Ihre Praxis beinhaltet das Arbeiten mit digitalen Medien, die sich oft in Installationen mit Malerei und Skulpturalem verbinden. Die VR-Experience Aporia ist eine virtuelle Welt mit Live-Simulationen, die auf Zeichnungen beruht. Sie schlägt eine Brücke von realer und virtueller Welt bis hin zur KI und lotet das Spannungsfeld von offenen und geschlossenen Gesellschaften aus.
patriciadetmering.com

ARMIN KEPLINGER - THE ND-Serial, 2020  

Armin Keplinger (*1982, Linz) lebt und arbeitet in Berlin und forciert in verschiedensten medialen Formaten die Anwendung von zeitgemäßen 3D-Techniken und computergenerierter Bildkreation. In seiner künstlerischen Praxis sucht er nach Wechselwirkungen und Überschneidungen des anlogen und digitalen Raumes sowie nach Differenzierungen extremer zeitlicher Niveaus. In der neuen Werkgruppe The ND-Serial erkundet er das Potential von VR für die Erweiterung der Möglichkeiten und Definition von Skulptur. Minimalistisch in ihrer formalen und ästhetischen Konzeption laden die VR-Experiences zu einer entgrenzten Erfahrung von skulpturalen Formen ein, zu deren immersivem Erleben die eindrücklichen Klangkompositionen beitragen. 
arminkeplinger.com

LAUREN MOFFATT - Image Technology Echoes, 2020  

Lauren Moffatt (*1982, Australien) arbeitet mit Video, Performance und immersiven Technologien. Ihre Arbeiten untersuchen die paradoxe Subjektivität verbundener Körper und die Reibung an den Grenzen zwischen digitalem und organischem Leben. Moffatts Werke lassen sich als spekulative Fiktionen bezeichnen, die mit einer Mischung aus veralteten und wegweisenden neuen Technologien konzipiert wurden. Häufig nehmen sie sowohl physischen als auch virtuellen Raum ein. Mit Image Technology Echoes hinterfragt sie die Generierung und die Wahrnehmung von Bildern im digitalen Zeitalter. Die künstlerische VR-Experience führt von einem höhlenartigen Ausstellungsraum direkt in die Köpfe zweier ungleicher Besucher*innen, deren verschiedene Wahrnehmungen eines Gemäldes die Künstlerin veranschaulicht.
deptique.net

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Über die DKB

Die Deutsche Kreditbank AG (DKB) mit Hauptsitz in Berlin ist Teil der BayernLB-Gruppe und betreut mit ihren insgesamt 4.300 Mitarbeitenden Geschäfts- und Privatkunden. Die Bilanzsumme der DKB beläuft sich auf 97,7 Milliarden Euro, rund 75 Prozent davon setzt sie als #geldverbesserer in Form von Krediten ein. Als Partner von Unternehmen und Kommunen hat sich die Bank frühzeitig auf zukunftsträchtige Branchen in Deutschland spezialisiert: Wohnen, Gesundheit, Pflege, Bildung, Landwirtschaft und Erneuerbare Energien. In vielen dieser Wirtschaftszweige gehört die DKB zu den Marktführern. Im Privatkundengeschäft ist die DKB die zweitgrößte Direktbank Deutschlands. Sie bietet ihren über 4,5 Millionen Privatkunden seit mehr als 15 Jahren die Möglichkeit, die täglichen Bankgeschäfte online abzuwickeln.

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