Anmelden

Nachhaltige Investments:
Deutsche Kreditbank AG (DKB) begibt ersten Social Bond

  • Nach zwei Green Bonds weitere nachhaltige Anleihe der DKB erfolgreich emittiert
  • Erster Sozialer Pfandbrief mit Volumen von 500 Millionen Euro
  • DKB damit erste Geschäftsbank, die sowohl grüne als auch soziale Anleihen begibt


Berlin, 26. September 2018 – Nach der kürzlichen Veröffentlichung ihres ersten Social Bond Programmes hat die Deutsche Kreditbank AG (DKB) gestern nun auch ihre erste soziale Anleihe emittiert: Der soziale öffentliche Pfandbrief umfasst ein Volumen von 500 Millionen Euro. Zugrunde liegt ein Darlehenspool des Social Bond Programmes, der sich ausschließlich aus Finanzierungen der Bereiche Soziales Wohnen, Versorgung und Verkehr, Gesundheit und Pflege, Bildung und Forschung sowie Inklusion in Deutschland zusammensetzt. Damit adressiert die DKB eine Reihe sozial relevanter Themen, die auch von den Social Bond Principles (SBP) und den Nachhaltigkeitszielen der UN (SDGs) berücksichtigt werden.

Da die DKB in den vergangen zwei Geschäftsjahren bereits erfolgreich zwei Green Bonds begeben hat, ist sie mit dieser Emission eines sozialen Pfandbriefs nun die erste Geschäftsbank, die sowohl grüne als auch soziale Anleihen in Deutschland an den Markt bringt.

Investoren mit großem Interesse

Der neue Bond setzt die Erfolgsgeschichte nachhaltiger Anleihen bei der DKB fort: Rund 50 Investoren sorgten für eine sehr gute Nachfrage. Die Anleihe hat eine Laufzeit von 10 Jahren und ist mit einem Kupon von 0,875 Prozent ausgestattet. An der Zeichnung waren neben einer Vielzahl deutscher Interessenten auch ausländische Investoren mit einem außerordentlich hohen Anteil von knapp 30 Prozent beteiligt. Darüber hinaus beteiligten sich ebenfalls nachhaltige Investoren mit rund einem Drittel.

 „Das große Interesse an dem sozialen Pfandbrief bestätigt uns in unserem Geschäftsmodell und zeigt zugleich, dass nachhaltige Investments an den Finanzmärkten an Bedeutung gewinnen“, sagt Stefan Unterlandstättner, Vorstandsvorsitzender der DKB. „Dabei haben wir mit unseren vielen Finanzierungen aus den Bereichen soziale Infrastruktur und erneuerbare Energien großes Potenzial. Die beiden bereits emittierten Green Bonds und der neue soziale Pfandbrief werden nicht die letzten nachhaltigen Anleihen gewesen sein, die wir an den Markt bringen.“

Der soziale Pfandbrief wurde durch ein Konsortium, zu dem ABN Amro, Commerzbank, Crédit Agricole, DZ Bank sowie der Mutterkonzern der DKB – die BayernLB – gehörten, am Markt platziert.

„Wir freuen uns sehr, dass wir unsere Kapitalmarktexpertise bei der Emission des ersten Social Bonds unserer Konzerntochter DKB einbringen konnten und die Anleihe auf so viel positive Resonanz bei den Investoren gestoßen ist“, sagt Ralf Woitschig, Kapitalmarktvorstand der BayernLB.  „Wir sehen generell ein großes Potenzial für nachhaltige Finanzprodukte am Kapitalmarkt – sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene.“

Weiteres Potenzial für nachhaltige Anleihen

Das Social Bond Programm, das dem emittierten sozialen Pfandbrief zugrunde liegt, orientiert sich sowohl an den Social Bond Principles (SBP) als auch an den Nachhaltigkeitszielen der UN (Social Development Goals, SDGs). Ein unabhängiges Gutachten zur Bewertung der sozialen Wirkung des Programms, eine sogenannte Second Party Opinion, hat die Nachhaltigkeitsrating-Agentur ISS-oekom, eine der weltweit führenden Ratingagenturen im nachhaltigen Anlagesegment, erstellt. Der dem Social Bond Programm zugrundeliegende Darlehenspool umfasst zunächst ein Volumen von 1,5 Milliarden Euro. Das Potenzial für nachhaltige Anleihen ist bei der DKB allerdings noch weit höher, da allein schon Finanzierungen mit einem Volumen von über 38 Milliarden Euro dem Bereich der sozialen Infrastruktur zuzurechnen sind.

DKB alleiniger Industry Leader bei ISS-oekom

Die nachhaltige Ausrichtung der DKB wurde unter anderem erstmals im Oktober 2015 und erneut im Januar 2017 durch  ISS-oekom bestätigt: In beiden Fällen erhielt die DKB für ihr Geschäftsmodell mit „B-“ die höchste Note in einer Peergroup mit 95 deutschen und internationalen Geschäfts- und öffentlichen Banken. Sie ist nach wie vor in dieser Kategorie alleiniger „Industry Leader“.

Bildmaterial (bitte Quelle „Monique Wüstenhagen/DKB“ nennen):

BU: Zum refinanzierten Darlehenspool gehören unter anderem auch Finanzierungen aus dem Bereich Bildung – also zum Beispiel für den Bau oder die Sanierung von Schulgebäuden.

Über die DKB:

Die Deutsche Kreditbank AG (DKB) mit Hauptsitz in Berlin betreut mit ihren insgesamt rund 3.400 Mitarbeitern Geschäfts- und Privatkunden. Die Bilanzsumme der DKB beläuft sich auf über 75 Mrd. Euro, rund 85 Prozent davon setzt sie in Form von Krediten ein. Als Partner von Unternehmen und Kommunen hat sich die Bank frühzeitig auf zukunftsträchtige Branchen in Deutschland spezialisiert: Wohnen, Gesundheit, Pflege, Bildung, Landwirtschaft und Erneuerbare Energien. In vielen dieser Wirtschaftszweige gehört die DKB zu den Marktführern. Im Privatkundengeschäft ist die DKB die zweitgrößte Direktbank Deutschlands. Sie bietet ihren rund 3,9 Mio. Privatkunden seit mehr als 15 Jahren die Möglichkeit, die täglichen Bankgeschäfte online abzuwickeln.

Wenn Sie unseren Presse-Service nicht mehr nutzen und keine Pressemitteilungen oder Unternehmensinformationen mehr erhalten möchten, kontaktieren Sie uns bitte, z.B. unter presse@dkb.de. Wir haben Ihre E-Mail Adresse, Ihren Namen und ggf. Telefonnummer und Redaktion in unserem Presseverteiler gespeichert und verarbeiten diese Daten nur zum Zwecke Ihrer Information als Journalist. Unsere allgemeinen Informationen zum Datenschutz finden Sie hier.

Pressekontakt DKB:

Dana Wachholz
Tel.: 030 12030 3601

Tobias Spaeing
Tel.: 030 12030 3605

E-Mail: presse@dkb.de